Gelobt sei Jesus Christus!

Heute werde ich Ihnen dank Lorber mal  ein wenig das Weltall erklären. Gigantisch, sag' ich Ihnen und unvorstellbar groß. Im Großen Evangelium Johannes im VI. Band unter Kapitel 245 erklärt der Herr gelehrten Juden und Römern das Universum:

"Die Erde ist gewiß kein kleiner Weltkörper, und die Sonne ist noch etwa um tausendmal tausend Male größer als die Erde. Aber schon die nächste Zentralsonne ist mehr als tausendmal tausend Male größer als die Sonne, welche dieser Erde leuchtet, und hat mehr Körperinhalt als alle die tausendmaltausendmal tausend Planetarsonnen samt allen ihren Erden, Monden und Kometen, die sich in für euch undenkbar weit gedehnten Kreisen mit ihrem Angehör um eben solch eine Zentralsonne in großer Schnelle bewegen. Und dennoch benötigen besonders die entferntesten of tausendmal tausend Jahre dieser Erde, um nur einmal ihre weite Bahn durchzumachen und wieder am alten Fleck anzugelangen. - Eine solche Großgruppe von Weltkörpern wird ein Sonnengebiet genannt.

Nun gibt es aber auch eine zweite Gattung von Zentralsonnen, um die sich in noch endlos größeren Bahnen solche ganze Sonnengebiete mit ihren Zentralsonnen bewegen, von denen die entferntesten Gebiete schon ein Äon von Erdenjahren benötigen, um diese nur einmal zu umkreisen. Eine solche zweite Zentralsonne, um die nun ganze Sonnengebiete mit ihren Sonnen kreisen, wollen wir samt ihren tausendmal tausend Sonnengebieten ein Sonnenweltall nennen. Nun denkt euch aber wieder eine ebenso große Anzahl solcher Sonnenweltalle. Diese haben wieder in einer für keinen Menschenverstand mehr meßbaren Tiefe und Ferne eine gemeinsame Zentralsonne dritter Gattung, die sicher als Weltkörper noch um zehntausendmal tausend Male größer ist als die Sonnenweltalle, die um sie in unermeßlich weiten Kreisen bahnen. Diese Sonnenweltall-Gesellschaft mit einer Zentralsonne wollen wir ein Sonnen-Allall nennen.

Solche gibt es wieder eine für euch nicht zählbare Menge, und alle haben in einer endlosen Tiefe wieder eine allerungeheuerst große Urzentralsonne, um die sie, ohne Störung ihrer vielen Sonderbewegungen, wie ein Körper in einer nur für Engel meßbaren weiten Bahn kreisen. Und ein solches Sonnen- und Weltensystem um eine Urzentralsonne wollen wir darum, um es faßbar zu bezeichnen, eine Sonnen- und Welten-Hülsenglobe nennen. Denn alle diese vorbezeichneten Allalle, nach allen Richtungen um die Urzentralsonne kreisend, stellen eine unermeßlich große Kugel dar und bilden infolge ihrer nahezu gedankenschnellen Bewegung und der dadurch bewirkten starken Wurfkraft nach außen hin eine Art Hüle, deren Dichtigkeit der atmosphärischen Luft dieser Erde gleichkommt, und die von innen bis außen einen (Wandlungs-)Durchmesser hat, der nach den Weiten dieser Erde zu messen, mit tausendmal tausend Äonen noch viel zu gering angenommen wäre."

Sagen die gelehrten Juden und Römer: 'Herr, uns ergreift ein Schwindel vor dieser erschrecklichen Größe Deiner Schöpfung! Kann die ewig je ein Engel übersehen und begreifen?'

Sagt der Herr: 'Ganz sicher, denn sonst wäre er kein Engel. Aber es wird noch stärker kommen, denn jetzt habe Ich euch erst kaum einen Punkt von der Größe Meiner Schöpfung gezeigt! - Wir sind bei der großen Hülse als der gemeinsamen Umfassung all der zahllos vielen Allalle stehengeblieben. Wie sich diese Umhülsung - (durch die Wurfkraft) - bildet, habe Ich bereits erwähnt. Aber warum wird sie gebildet?

Seht, jedes in sich Ganze vom Größten bis zum Kleinsten hat zur Bedeckung und zum Schutz seines kunstvollen Inneren eine Umhäutung. Diese aber hat auch noch den wichtigen Zweck, dass sie vom inneren Mechanismus eines belebten Körpers das Unreine, als ein zum organischen Leben Untaugliches, nach außen hinausleitet, dafür aber von außen her geläuterten Lebensnährstoff aufsaugt und zur Lebensstärkung dem inneren, organischen Lebensmechanismus zuführt. Daraus könnt ihr euch nun wenigstens einen Begriff machen, warum Ich die ganze Sonnen- und Welten-Allall-Zusammenfassung eine Hülsenglobe nenne.

Fraget aber ja nicht nach der Größe und Länge des Durchmessers einer solchen Hülsenglobe! Denn für den Menschen dürfte schwerlich je auf dieser Erde eine Zahl ausgedacht werden, durch die man diesen Durchmesser - die Entfernung von dieser Erde bis zur Sonne als Einheitsmaß genommen - hinreichend bestimmen könnte. Denn äonenmal Äonen solcher Entfernungen reichten kaum auf ein Sonnenweltenallgebiet aus, deren es in einer Hülsenglobe, wie schon gezeigt, eine beinahe zahllose Menge gibt.

Auf diesem Grundstein wollen wir nun weiterbauen. Seht, solch eine Hülsenglobe ist eigentlich nur ein einziger Punkt in Meinem großen Schöpfungsraume. Wie aber solches zu begreifen ist, werde Ich euch sogleich zeigen. Denkt euch ganz außerhalb der äußersten Haut einer vorbeschriebenen Globe den ungeheuer weiten Raum nach allen Seiten hin ganz leer, und das so weithin, dass jemand selbst mit dem schärfsten Auge von der ganzen, nahezu endlos großen Hülsenglobe nichts mehr als nur ein matt schimmerndes, allerkleinstes Pünktchen entdecken würde - und in der entgegengesetzten Richtung wieder ein solches, das auch wieder eine Hülsenglobe ist! Das gäbe dann so ungefähr ein Maß der Raumweite zwischen zwei Hülsengloben: eine so groß wie die andere, und doch schrumpften sie durch die ungeheuere Entfernung schon auf dem halben Weg zu einem kaum bemerkbaren Schimmerpunkt zusammen. Und so hätten wir nun die Entfernung zweier nachbarlicher Hülsengloben kennengelernt.'"

 Haben Sie das jetzt verstanden? Ich bin schon froh, dass Sie so ein "gescheites Haus" sind, wie man in Bayern sagt. Jedem kann man solche Erklärungen gar nicht geben. Aber es kommt noch besser. Weiter sprach der Herr:

"Was werdet ihr aber sagen, so Ich euch nun anzeige, dass es solcher Hülsengloben im endlos großen Schöpfungsraum für euren noch so hellen Menschenverstand wahrhaft zahllos viele gibt, die aber alle nach Meiner Ordnung in der Gesamtfassung genau einen Menschen darstellen?

Wie groß muß dieser Mensch sein, wenn schon eine Hülsenglobe so endlos groß ist und noch äonenmal äonen Male größer die Entfernung von einer Hülsenglobe zur andern! Aber auch dieser Mensch ist in seiner äußersten Umfassung ebenso wie jede einzelne Hülsenglobe mit einer Art Haut umgeben. Freilich ist solch eine Haut noch ums unaussprechliche dicker - um für euch verständlich zu reden - als die einer Hülsenglobe und hat doch im allgemeinen denselben Zweck wie die Haut einer einzelnen Hülsenglobe.

Ihr werdet nun wohl fragen, was es dann außerhalb dieses Menschen gibt, und worau dieser beinahe endlos große Mensch steht, und was er als Mensch für sich tut. - Außerhalb dieses Weltenmenschen geht nach allen Richtungen der freie Ätherraum ewig fort, den dieser Mensch in einem für eure Begriffe wahrhaft endlos großen Kreise, durch Meinen Willen getrieben, mit für euch unbegreiflicher Schnelle durchfliegt - und das wegen des Nährstoffes aus dem endlosen Äthermeere, das er geichsam wie ein Fisch durchschwimmt. Da es im freien Ätherraume aber nirgends ein Oben oder Unten gibt und kein Wesen irgendwohin fallen kann, steht dieser Mensch so gut und fest im Ätherraume, wie diese Erde, ihre Sonne und alle äonenmal äonen Sonnen in einer Hülsenglobe."

Und dieser große Weltmensch kommt auch in anderer Literatur vor. Hildegard von Bingen hat über ihn geschrieben wie auch Swedenborg und ein indischer Mystiker. Den Begriff "Weltseele" hört man öfter, aber was dies bedeutet, dürften die wenigsten wissen.

Gewiss ist, dass das Weltall in Menschenform nicht aus einem Spieltrieb Gottes entstanden ist. Dieser Mensch hat auch einen Namen - nämlich Luzifer. Genau, nach dem Geisterfall wurde das Universum erschaffen und der Geist Luzifers wurde zur möglichen Rückkehr in das Vaterhaus gefestet. Damit diese Rückführung der gefallenen Geister ermöglicht wird, wurden die Menschen erschaffen und in ihren Seelen sind Partikel von gefallenen Geistern - also das Böse in uns allen. Nun haben wir die Aufgabe unsere Seelen zu veredeln, was durch den freien Willen für das Gute geschieht. Und um uns dabei zu helfen, wurde Gott in Jesus Mensch und zeigte uns den Weg. So geschieht in Äonen von Jahren die Erlösung und Rückführung der gefallenen Geister durch uns Menschen.

Hoffentlich konnte ich dies nun einfach und deutlich ausdrücken, denn wenn die Menschen um dieses Geheimnis wüßten, dann wären sie nicht so kleinlich und egoistisch. Dann würden sie verstehen, dass es keine Rassentrennung und andere Ungerechtigkeiten geben sollte. Dann wären zermürbende Schicksale leichter zu ertragen, denn in unserem Erdendasein haben wir eine große Aufgabe zu erfüllen. Wahrscheinlich würden die Menschen dann besser verstehen, dass wir alle Brüder und Schwestern sind und den Benachteiligten geholfen werden muss. So ist auch die gebotene Nächstenliebe und sogar Feindesliebe zu verstehen.

Mit besten Wünschen und Grüssen

Ihre Traudy Rinderer

Anno domini 2009 am 20. März