Gelobt sei Jesus Christus!

Sie hätten drei Bücher über Jesus geschrieben - hoffentlich komme ich dazu sie zu lesen. Und ich hoffe, dass sie nicht nur weitere Texte beinhalten, die lediglich Vermutungen über das Leben von Jesus sind. Das Neue Testament erhält doch, das müssen sie zugeben, sehr wenig Text. Hinzu kommen die vielen Übersetzungen mit der Erschwernis, dass sich auch die Bedeutung der Worte im Laufe von 2000 Jahren oft geändert haben. Von falschen Übersetzungen oder gar Fälschungen gar nicht zu reden. Das muss eine schwere Arbeit sein ohne andere Quellen drei Bücher über Jesus zu schreiben. Oder haben sie doch auch echte Mystiker vor dem Schreiben gelesen? Eine große Hilfe ist vor allem Jakob Lorber mit dem "Großen Evangelium Johannes", in dem jeder Tag der drei Lehrjahre ausführlich beschrieben wird. Auch "Die drei Tage im Tempel" oder "Der Briefwechsel Jesu mit Abgarus" sind wahre Geschenke des Himmels für jeden, der die ganze Wahrheit wissen will. Ein ganz großes Geschenk ist das Buch "Kindheit und Jugend Jesu". Nehme an sie kennen es, denn es wurde in vielen Sprachen ein echter Bestseller. 

In der Zeitung stand, dass sie in ihrem neuesten Buch das Geburtsdatum von Jesus in Frage stellen. Genau. In vorerwähntem Buch ist es zu erfahren. 

 

 

Weihnachten

 

Wie der Name schon sagt, handelt es von einer geweihten Nacht. In den Evangelien steht nicht viel über die Geburt von Jesus. So werden Ochs und Esel nicht erwähnt, dennoch stehen sie in jeder Krippe. Auch die Namen der Heiligen drei Könige erfahren wir nicht aus dem Neuen Testament. Trotzdem sind sie den Menschen bekannt. Es gab ein Kindheitsevangelium über die Geburt und Kindheit von Jesus, welches nicht in das Neue Testament aufgenommen wurde. Auch in den Apokryphen (Verborgene Bücher der Bibel), die bis vor kurzem Katholiken verboten war, zu lesen, gibt es mehr Informationen über Weihnachten.

 

Nachdem dieses schöne Fest verkitscht und kommerzialisiert wurde, möchte ich gerne Wahres darüber weitergeben.

 

Das Datum stimmt nicht. Astrologen fanden heraus, dass der Kalender um sieben Jahre nicht stimmt. Das Kindheitsevangelium wurde Jakob Lorber vor gut 100 Jahren durch das Innere Wort neu diktiert. Es ist fast wörtlich übereinstimmend mit den wenigen Kapiteln über Weihnachten in den Apokryphen. Aus beiden Quellen ist zu entnehmen, dass Jesus vor 2019 Jahren und zwar genau am 7. Jänner geboren wurde.

 

Es gibt noch einen echten Mystiker und zwar Gottfried Mayerhofer (1807 – 1877), ein Münchner, der auch über Weihnachten weitere Informationen erhielt. In PREDIGTEN DES HERRN (Lorber Verlag) stehen auszugsweise folgende Stellen:

 

<Schon früher habe Ich Worte über dieses Fest gegeben. Die Einzelheiten, welche Meine Geburt begleiten, wisst ihr teils aus Meiner Jugendgeschichte, teils aus dem Evangelium Meiner Apostel; und doch liegt noch manch Unaufgeklärtes in diesem Akt Meiner ersten sichtbaren Erscheinung auf eurer Erde, dessen tiefere Bedeutung ihr in geistiger Entsprechung noch nicht kennt.....

 

Nicht umsonst habt ihr dieses Fest „Weihnachten“ benannt. Es war eine geweihte Nacht, wo Ich Mich, euch und der ganzen materiellen Schöpfung zuliebe, als Opfer der Demut weihte, indem Ich, der unendliche Herr der Schöpfung, ein zerbrechliches, verwesliches Kleid anzog, das unter Millionen anderer lebender Wesen auf anderen Welten, was das Äußere betrifft, weit hinter der höchsten Urform eines Menschenbildes zurücksteht.....

 

So fand Meine Geburt nicht in einem Palast und nicht von hochgestellten Menschen, sondern in niedriger Stellung statt. Es musste aber doch in allen Umständen, die dort zusammentrafen, das Hohe, Geistige Meiner Geburt angedeutet werden.

 

So war es bestimmt, dass die Volkszählung durch Herodes anbefohlen wurde, und Ich nicht in einem von Menschen erbauten Haus, sondern in Meinem Haus, d. h. unter freiem Himmel in einer Höhle das Licht der Welt erblickte.

 

Zeugen Meiner Geburt waren nicht Kaiser und Könige, nicht einmal gewöhnliche Menschen, sondern nur Tiere, - Geschöpfe, die, nicht verdorben, das waren, wozu Ich sie erschaffen habe.

 

Die Volkszählung musste dazu beitragen, dass Maria sich zur Reise nach Bethlehem aufmachte, um das zu vollführen, was dem König aller Schöpfung zur Ehre gereichte.

 

Millionen von höheren Geistern sangen Mir das Loblied: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden!“ Diese und die Tiere, wie sie aus Meiner Hand hervorgingen, waren bei Meiner Geburt gegenwärtig. Solche Zeugen gebührten Mir, dem in Windeln eingehüllten Herrn aller Heerscharen.

 

Durch die Volkszählung konnte Meine Geburt nicht unbeachtet bleiben. Auch musste gerade der grausame Herodes als Landpfleger oder Vierfürst in Jerusalem herrschen, um Meine fernere Erziehung und Meinen späteren Lebenslauf zu erschweren.

 

Durch Überwindung all dieser Schwierigkeiten sollte bewiesen werden, dass obwohl Ich Mich in die niedrigste Stellung gesetzt hatte, Ich im Angesicht Meiner ganzen Geisterwelt Meine Aufgabe doch lösen werde, nämlich: außer dem Beispiel der Demut und Verleugnung aus dieser kleinen Erde eine Pflanzschule für Meine Kinder zu machen, die einst bestimmt sind, den auf den anderen Sternen und Sonnen lebenden Wesen das Bild des großen Geistes und Schöpfers aller sichtbaren Natur in das eines liebenden Vaters umzuwandeln.

 

Was Ich vor Äonen von Zeiträumen beschloss und vor mehr als tausend Jahren begonnen habe, das nähert sich jetzt der Vollendung.

 

Meine Religionslehre, Mein Wort, das mit keinem besseren vertauscht werden kann – es mögen die Menschen noch so grübeln und denken -, Meine Liebelehre muss zur allgemeinen Geltung gelangen!

 

Es muss die Liebe allein regieren, und alle Leidenschaften des menschlichen Herzens, die nur darum von Mir in dasselbe gelegt wurden, um durch Kampf gegen sie die Liebe zu verdienen und zu erringen, alle diese Leidenschaften des menschlichen Herzens müssen beherrscht zu den Füßen des Altars der Liebe liegen. Hass, Rache, Stolz und wie sie alle heißen, diese mächtigen Triebe des Bösen im Menschen, müssen alle zum Schweigen gebracht werden. Das Kreuz, auf welchem Ich einst angenagelt für die verirrte Menschheit um Verzeihung bat, muss als Symbol der Versöhnung von jedem geliebt, geehrt und im Prüfungsfall selbst getragen werden, zur Erinnerung an den Weg, den Ich gezeigt, und der den Menschen allein zur geistigen Höhe führen kann.

 

Wie in Meinem Lebenswandel auf Erden gegen das Ende hin die Umstände scheinbar gegen Mich arbeiteten, scheinbar Meinen Untergang und Tod herbeiführten und doch durch die Auferstehung aus der Materie und die Heimkehr in Mein geistiges Reich Meinen größten Triumph bewirken mussten, so mehren sich auch jetzt für die Menschen scheinbar die Unglücksfälle, mehren sich die Anzeichen furchtbarer Katastrophen. Der Mensch soll aus ihnen wie der Vogel Phönix aus der Asche verbrannter, weltlicher Ansichten und Vorurteile unversehrt als geistiges Produkt seines Schöpfers, als geistiges Kind eines noch höheren geistigen Vaters hervorgehen.

......

 

Dahin zielt Mein Streben mit euch, alle die Ereignisse treiben euch dahin, die Wiedergeburt eures Jesus im Innern zu vollführen, Er möchte euch dort als Ausdruck von Weisheit und Liebe führen und leiten, bis in kurzer Zeit dieser Schöpfer alles Sichtbaren, der Herr aller Heerscharen, als Vater (Liebe) gepaart mit dem Sohne oder Christus (Weisheit), in Person wieder sichtbar auf die Erde treten und zum zweiten und letzten Mal aussprechen kann, was Er am Kreuz vor mehr als tausend Jahren ausgerufen hat, nämlich: „Es ist vollbracht – es ist vollbracht das große Werk der Sühne!“ …...

 

Es ist vollbracht, was Ich einst in der Wiege, in einer Höhle bei Bethlehem, als unmündiges Kind begonnen habe, was dort schon von Millionen Engelsgeistern besungen, aber von den Menschen nicht verstanden, höchstens von einigen schwach geahnt wurde.

 

Ich habe es vollbracht das Werk der Sühne, der Liebe, der Verzeihung. Gereinigt ist die Welt von allen unreinen Schlacken des Eigennutzes, und wenn auch Drangsale und Unglücksfälle die irdischen Körper der Menschen zerstören, - dem Geist- und Seelenmenschen können sie nichts anhaben. Er steht hocherhaben über den Trümmern der Welt, seine Arme ausbreitend nach dem göttlichen Retter, der – wie einst dort – allen zurufen wird: Kommet her, ihr alle, die ihr beladen seid, auf dass Ich euch eure Last abnehme und euch erquicke! Kommet her, ihr Kämpfer für Liebe und Weisheit, euch sei die Krone des Lebens, euch seien die Schranken der Geisterwelt geöffnet, damit ihr sehen möget, wie die Engelscharen wieder frohlocken und Loblieder singen dem Herrn, dem Vater, mit den nämlichen Worten wie einst:

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden!“

Denn Er kam in Sein Eigentum, und Seine Kinder haben Ihn erkannt. Amen>

 

Wenn in der Bibel auch oft vom Sohn Gottes die Rede ist oder Jesus zu seinem Vater betete, war dies nur eine Verhüllung des Geheimnisses, dass es sich bei Jesus um den einzigen Gott handelt, der das Universum erschuf und sich zur Sühne für den Geisterfall und den schlimmen Folgen desselben, kreuzigen ließ. Das Buch der Bücher besteht aus vielen Gleichnissen und auch aus Schutz vor späteren Fälschungen wurden die Wahrheiten verhüllt niedergeschrieben. Das ist mit ein Grund, dass es immer wieder und vor allem jetzt in der Endzeit Propheten gab, die durch himmlisches Diktat Klärung in Unverständliches oder falsch Interpretiertes bringen durften. Einen Sinn im Leben finden wir nur, wenn wir um das Woher und Wohin wissen, Gott im Herzen finden und lieben lernen.

Gesegnete Weihnachten allen Lesern dieser Zeilen!

Mit freundlichen Grüssen

Traudy Rinderer

Anno Domini 2012, 7. Dezember