Gelobt sei Jesus Christus!

Religion ist das interessanteste Thema, wenn man die Zusammenhänge versteht. Für viele Menschen ist jedoch alles, was Gott, Kirche und Religiöses betrifft, eine unverständliche Sache, wenn nicht gar ein Ärgernis. Wegen einem Apfel wurde Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben und seither sollen wir alle an der Erbsünde leiden. Gottvater sah zu, wie sein Sohn geschmäht, gefoltert und gekreuzigt wurde. Jesus lebte bekanntlich bescheiden in Armut und seine angeblich gegründete Kirche strotzt vor Kirchenschätzen. Die Ausbreitung seiner gewaltlosen Lehre wurde mit dem Schwert betrieben und Ströme von Blut flossen deswegen. Wenn jemand an der vorgegebenen verfälschten Lehre zweifelte, wurden sogenannte Ketzer umgebracht. Früher hatte ein Bannfluch noch Wirkung, denn die Höllenstrafe galt als ewig. Päpste haben so viel Unsinn verzapft und dann noch ein Dogma wegen der Unfehlbarkeit erhoben. Aber seit der Pillenenzykla, habe ich gelesen, nähmen die wenigsten Christen die Kirche noch ernst. Hauptsächlich auf dem Land macht man noch das Brauchtum mit. Und viele wollen halt doch noch ein kirchliches Begräbnis. Mit der Wassertaufe, die eigentlich nichts nützen solle, ist ein Kind automatisch ein Mitglied der Katholischen Kirche. Und dann wollen die Eltern selbstverständlich auch, dass es ein Familienfest anlässlich der Erstkommunion gibt wie auch bei der Firmung. Für eine Hochzeit ist eine Kirche auch der prächtigste Rahmen. Gutes Marketing, muss ich schon sagen. So gibt es von der Wiege bis zum Grabe einen Service von Priestern. Aber ob Gott lediglich die Verbrämung von Festen wollte, das fragen die wenigsten.

Auf der Strecke bleibt der Sinn des Lebens, warum wir erschaffen wurden und warum so viel Leid auf der Welt ist. Auch ich fragte mich schon, warum müssen so viele Menschen derart elend leben, warum gab und gibt es Kriege, warum ist die Folter nicht schon abgeschafft? Wenn Leid der Weiterentwicklung der Seele dient, würde dann nicht nur ein Eiterzahn genügen? Was haben Kinder verbrochen, dass sie in Slums hungern und in einer solchen Umgebung sich weder körperlich noch seelisch entwickeln können? Warum müssen Eltern verzweifeln, wenn ihr einziges Kind unheilbar krank wird oder das Opfer eines Unfalls? Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die so viel Geld haben, dass sie nicht mehr wissen wie, sie es ausgeben sollen. Und Gott schaut zu?! Er schaut nicht nur zu, er leidet mit und hofft darauf, dass Er von jedem einzelnen Menschen gefunden, besser verstanden und geliebt wird. Wenn Glaubensgemeinschaften die wichtigsten Antworten nicht geben können, dann muss sich eben jeder bzw. jede selbst anstrengen, die Wahrheit und den richtigen Weg zu finden. Heutzutage ist dies leichter wie früher. Man ist nicht mehr nur abhängig davon, was Priester von den Kanzeln predigen oder was in der Bibel steht. Wenn man aufgeschlossen dafür ist, dann spricht Gott selbst durch die Neuoffenbarungen zu den Menschen von heute. Durch diese werden schwer verständliche Texte aus den Evangelien erklärt und die Ausrede, dass die Bibelforschung hunderttausend Fehler entdeckt habe bzw. dass die Urschrift nicht mehr vorhanden ist, gilt nicht mehr.

Die Schriften Jakob Lorbers stellen alle Klassiker der Welt in den Schatten. Wir haben es hier ja nicht nur mit einem hoch begabten Schriftsteller zu tun, sondern seine Botschaften entstammen göttlichem Diktat. Und nicht nur durch Lorber wurden der Menschheit himmlische Weisheiten geschenkt. Gerade die Übereinstimmung der Aussagen, wenn auch jeweils sprachlich dem Medium angepaßt, lässt demütige Leser erkennen, dass hier Worte vermittelt wurden, die aus höheren Sphären stammen. Oft nicht bequem, doch für reife Leser einleuchtend. An der Reife muss jeder selbst arbeiten. Steht doch auch im Neuen Testament sinngemäß, dass das Himmelreich nur mit Gewalt erreicht werden kann - selbstredend ist damit nicht das Schwert gemeint. Mit einer abgesessenen Messe am Sonntag ist es nicht getan. Man muss um die Wahrheit beten und ringen, am besten allein, Gott suchen und finden und in seine Lehre tätig hinein wachsen. Man kann die ganze Bibel auswendig kennen und doch nichts verstehen. Man kann die Bände von Jakob Lorber wie einen Roman lesen und dadurch seinen Horizont erweitern, doch auch dies ist zu wenig.  Zum Vergleich: wir sind hungrig und lesen eine Speisekarte. Doch diese stillt den Hunger nicht, wir müssen die Speisen auch essen. Wir müssen die geschenkten Weisheiten verinnerlichen. Das geht nicht von heute auf morgen. Und wer ständig im Stress ist und der Karriere hinterher läuft oder einfach nur Vergnügungen, der hat weder Muße noch Sehnsucht nach Gott. Da hilft dann am besten eine Krankheit oder ein sonstiger Schicksalsschlag um an Wichtiges zu denken und sich an Gott zu erinnern. So ist es schon vielen ergangen und sie waren im nachhinein dankbar für die schmerzliche, jedoch nötige Erfahrung. Der "strafende" Gott handelte nur wie ein guter Arzt, der einem zur Heilung eine bittere Medizin reicht.

Bereits Umweltschützer behaupten, dass der Klimawandel durch Umweltsünden verursacht wird. Mit Gottes "Strafen" ist es etwas komplizierter. Nur wenn man den "Geisterfall" halbwegs versteht, kann man den Sinn des Lebens verstehen. Wir sind nicht auf dieser Erde, die ein Schulhaus ist, nur um zu genießen, den anderen auszutricksen und nach dem Motto "fressen oder gefressen werden" zu leben. Wir haben eine unsterbliche Seele und diese gilt es zu veredeln und mitzuhelfen, dass der Plan Gottes - nämlich die Rückführung der gefallenen Geister - auch durch uns gelingt. Es wäre für Gott ein leichtes gewesen nur gute und vollkommene Menschen zu erschaffen, die einander kein Leid zufügen. Die Rückführung kann jedoch nur mit dem freien Willen der Menschen funktionieren. Wir kommen mit einem schweren Erbe, jawohl der Erbsünde, auf die Welt und müssen unseren göttlichen Funken in unserem Inneren entwickeln. Wie Gold, das durch die Hitze von Schlacken gereinigt wird, geht es auch den Kindern Gottes. Jesus hat uns den Weg gezeigt, doch auch die Erklärung gegeben, dass sein Weg schmal und nicht einfach ist. Doch wer ihm nachfolgen will, ist auch seiner Begleitung und seiner Kraft sicher.

Wenn jedoch das Schlechte im Menschen überhand nimmt und ein Volk im großen und ganzen keine Anstrengung macht sich nach Gottes Geboten auszurichten, dann schickt Gott erst Warnungen und schließlich auch Züchtigungen. Klingt altmodisch, ich weiß. Doch Gott sieht dies aus einem anderen Blickwinkel. Er hat die Erde und die Menschen nicht erschaffen, weil ihm zu langweilig gewesen wäre. Luzifer und sein Anhang war hochmütig und wollte über Gott stehen. Dies verursachte den Fall der abtrünnigen Geister, die bei der Erschaffung des Universums in alle Planeten gebunden wurden. Der Hauptsitz Satans ist unsere Erde und wenn man an all das Böse denkt, das sich Menschen gegenseitig antun, dann kann man dies ruhig glauben. Wir alle haben tagtäglich Kämpfe mit der unsichtbaren Welt zu kämpfen, doch wir haben auch den freien Willen uns für das Gute zu entscheiden, trotz aller Verführungen und Ablenkungen von Gott.                       

Am 6. 1. 1964 bekam Bertha Dudde folgendes göttliches Diktat:

"Ungewöhnlich wird die kommende Zeit euch belasten; denn das Weltgeschehen tritt in eine neue Phase ein. Die Unruhen unter den Völkern nehmen zu. Ein jeder seht in dem andern den Feind, und es wird nichts Ernstliches unternommen, umeinen Frieden herzustellen, obwohl die Menschen alle ihn ersehnen. Aber der Materialismus ist Triebkraft aller Pläne und Vorhaben, und jeder sucht die größten Vorteile zu erringen. Doch keiner ist in seinem Denken und seiner Gesinnung gerecht und von guten Gefühlen getrieben, und Schicksalsschläge verstärken die Angst und Unruhe.

Denn in jeder Weise sucht Gott Selbst Sich noch den Menschen erkenntlich zu machen, weil allein nur der Glaube an ihn und Seine Macht das rechte Gegengewicht ist für alle Nöte und Leiden, denen ihr Menschen entgegengeht.

Und darum werden sich auch die Naturkatastrophen mehren, auf dass eine höhere Macht anerkannt wird. Denn was von Menschen ausgeht, wird immer nur den Haß verstärken gegeneinander, nicht aber zu einer geistigen Besinnung führen.

Die Lieblosigkeit nimmt Formen an, die bald unübertrefflich sind, und der Kampfzustand der Menschen gegeneinander wird daher immer mehr sich festsetzen. Es wird alles andere als Frieden unter den Menschen sein, wenngleich noch nicht der große Brand entfacht ist, der aber nicht ausbleibt. Die Menschen gehen mit einer Gleichgültigkeit durch das Leben und nur wenige denken darüber nach, dass dieser Zustand nicht lange wird bestehen können.

Doch es sind zumeist die Verantwortlichen   v e r b l e n d e t e n   G e i s t e s  !!!   Es wird viel geredet, und doch sind es nur   l e e r e   Redensarten, denen keine Taten folgen, den die irdische Not wird nicht behoben, wo sie deutlich erkennbar ist, und da das Gebot der Nächstenliebe offensichtlich unerfüllt bleibt, kann auch der Geisteszustand nicht gut sein, wenngleich jene sich irdisch im Wohlstand bewegen und scheinbar nichts zu entbehren brauchen.

Die Seelen aber darben, und doch sind die Menschen nicht ansprechbar für geistige Belehrungen, die den Seelen zur rechten Nahrung dienen würden. Die Menschen sollten offenen Auges um sich schauen und ihr eigenes Leben einer ernsten Kritik unterziehen. Dann werden sie auch das Kommende verstehen lernen und auch mit rechter Erkenntnis die Ereignisse verfolgen können, die zwar schon immer angekündigt wurden; nun aber erst an Bedeutung gewinnen angesichts der schweren Notlage derer, die direkt davon betroffen werden.

Doch es ist die Zeit des Endes, und da die Menschen keinen Glauben mehr haben, sind übergroße Schicksalsschläge notwendig, um sie noch wachzurütteln, dass einige wenige zum Glauben zurückfinden an einen Gott und Schöpfer. Dem sie ihr Dasein zu verdanken haben, um sie zum Nachdenken zu veranlassen, was diesen Gott und Schöpfer wohl dazu bewogen und welchen Zweck er damit verfolgt hat, sie zu erschaffen.

Für euch Menschen geht es um Leben oder Tod, um übergroße Seligkeit, oder Qual und Pein, um höchstes Licht, oder tiefste Finsternis !!!

Und wer also leben will, wer selig sein will und im Licht stehen ewiglich, der muß den Willen seines Gottes und Schöpfers erfüllen; er muß diesen Willen zu erfahren suchen und also ein Leben in Liebe zu Gott und zum Nächsten führen. Glaubt er aber nicht an einen Gott, so ist sein ganzes Erdenleben zwecklos. Er verstößt immerwährend gegen das Gesetz göttlicher Ordnung. Und die Gesetze göttlicher Ordnung umzustoßen, zieht immer ein Chaos nach sich, und diesem Chaos geht ihr Menschen nun unwiderruflich entgegen.

Es wird sich nicht nur geistig an euch auswirken, sondern auch die irdische Welt wird aus allen Fugen geraten. Immer wieder werden euch Berichte zugehen, von Naturkatastrophen, Unglücksfällen und anderem Unheil. Denn es wird keine Ruhe und kein Friede mehr sein in einer Welt, die bar jeder Liebe und jeden Glaubens ist.

Wer aber unter den Menschen den Weg zu Gott gefunden hat, wer seine Gebote der Liebe zu erfüllen sich bemüht, wer sich ihm im Geis und in der Wahrheit hingibt, zu Ihm betet und um Seinen Schutz bittet, der wird ihn auch sicherlich erfahren. Denn diese Menschen gehören Seiner kleinen Herde an, die ausharren werden bis zum Ende, die im Glauben sich nicht wankend machen lassen, die zusammenhalten und Gott tief im Herzen tragen und darum auch am Ende entrückt werden, wenn Gott sie nicht zuvor in Sein Reich abrufet, wie dies Sein Wille ist.

Immer wieder werdet ihr aufmerksam gemacht auf das vor euch Liegende und immer näher rückt es an euch heran! Und ob ihr auch schwachgläubig seid - ihr werdet es nicht abwenden können, und ihr könnet mit vollster Gewißheit dafür eintreten, was euch angekündigt wird. Denn darum geht es, dass die Menschen erfahren sollen: dass alles vorgesehen ist im Plan von Ewigkeit, dass alles abhängig ist vom Willen Gottes, Der zwar in Seiner Liebe und Weisheit tätig wird, um das Werk der Rückkehr zu Ihm durchzuführen, und das Ziel auch einmal erreicht.   Amen"

Nachdem dieses Thema so wichtig ist, werde ich gerne wieder darauf zurück kommen.

Mit besten Wünschen und Grüssen

Ihre Traudy Rinderer

Anno domini 2009 am 8. März

Ihre Traudy Rinderer