Gelobt sei Jesus Christus!

Bin im Besitze noch mehrerer älterer Schriften, die es aufzuarbeiten gilt. Ich meine, wenn durch die Neuoffenbarungen ans Licht kommt, dass Jesus mit der Katholischen Kirche durchaus nicht zufrieden ist, dann sollte man auch erfahren warum. Somit ist der Prophet glaubwürdiger und die Kritik, wenn nicht gar Verleumdungen an ihm, fallen auf jene zurück, die ihn gerne unmöglich machen würden. Ich nehme an, dass Sie die Geschichte der Katholischen Kirche kennen. Sie liest sich wie ein Kriminalroman. In einer Bibliothek fand ich das Buch "Neuer Pfaffenspiegel" Sünden der Kirche - Das Geschäft mit dem Glauben von Hans-Jürgen Wolf, wo zugegebenermaßen sehr gehässig über die Verfehlungen auf 694 Seiten in kleinster Schrift berichtet wird. Doch der Verfasser stützt sich auf vorhandenes Archiv-Material. Mich beeindruckte vor allem der Text auf der Rückseite des Buches. Er lautet:

"Als Priester muß ich meine Amtspflicht verrichten: aber wieviel habe ich an mir selbst gelitten, wenn ich gezwungen war, euch fromme Lügen zu predigen, die ich von ganzem Herzen verabscheute. Wie sehr habe ich mein Amt gehaßt, und welche Gewissensbisse hat mir eure Leichtgläubigkeit verursacht? Tausendmal hatte ich die Absicht, euch die Augen zu öffnen ... aber eine Furcht, die meine Kräfte überwog, hielt mich zurück, bis zu meinem Tod zu schweigen."

Aus den nachgelassenen Papieren des 1731 verstorbenen Priesters Meslier

 

In dem Buch "La mareze du pretre", das mit der Druckerlaubnis des Kardinal-Erzbischofs von Paris in der siebenten Auflage vorliegt, wird über die Stellung des Priesters gesagt:

"Zwischen Gott im Himmel und dem Menschen steht als Mittelglied der Priester. Dass ich euch Priester Götter nenne, ist keine schmeichlerische Hyperbel, keine rhetorische Lüge ... Ihr seid schöpferisch ... In der Zeit, wie in der Ewigkeit seid ihr Schöpfer gleich Gott selber ... Die Frucht aber unseres alltäglichen Erschaffens ist nichts Geringeres als das Fleisch gewordene Wort (Jesus) ...

Gott kann neue Welten in das Dasein rufen, nie aber vermag Gott zu bewirken, dass es unter der Sonne eine Tat gebe, die höher wäre als das von euch dargebotene Opfer ...

Ich als Priester, komme in der Hierarchie der Weltregierung nicht etwa gleich nach dem Cherubim und Seraphin, sondern stehe hoch über ihnen; denn diese sind nur Gottes Diener, wir aber sind Gottes Koadjutoren ...

Dem Gott unserer Altäre gegenüber erfülle ich drei erhabene Funktionen:

Er (Jesus) wird von mir herabgerufen, dem Menschen verabreicht und gehütet...

Jesus weilt unter eurem Verschluß ...

Ihr öffnet und schließt seine Audienzstunden; ohne eure Erlaubnis darf er (Jesus) sich nicht rühren, kann nicht ohne eure Mitwirkung segnen, noch andere als durch eure Hände Gnaden verleihen; und so unendlich lieb ist ihm diese seine Abhängigkeit, dass er seit rund 1800 Jahren keinen Augenblick sich von der Kirche hat in die Glorie seines Vaters flüchten wollen ...

Mag auch die Mutter Gottes (Maria) mehr als ihr (Priester) gelten, an Macht steht sie euch doch nach. Gnaden kann sie schon verleihen, hat aber niemals auch nur eine Absolution erteilen dürfen ...

Seht euch diesen 25jährigen jungen Mann an, der bald durch das Heiligtum schreiten wird, Sünder, die seiner warten, aufzusuchen. Er ist der Gott dieser Erde ..."

Ähnlich hat in der Schweiz ein katholischer Pfarrer, mit Namen Klaus, gesprochen. Die "Freiburger Zeitung" berichtete darüber das Folgende:

"Die Gewalt des Priesters ist übernatürlich und erstreckt sich nicht nur über die Seelen, sondern über Gott selbst ... der Priester befiehlt Gott, denn auf sein Wort hin wird Christus im heiligen Sakrament gegenwärtig. Durch diese Gewalt wird der Priester über alle Wundertäter des alten und des neuen Bundes erhoben, denn diese befehlen nur den Menschen. Ja, nach dem heiligen Anselm hat das Wort des Priesters mehr Macht als das große Fiat (Es werde) des Schöpfers selbst."

Wenn auch heute nicht mehr so dick aufgetragen wird, ist das Herzstück der Katholischen Kirche nach wie vor die Wandlung von Oblaten in den Leib Christus - also sinngemäß immer noch das Priesterverständnis von anno dazumal. Der Unterschied ist nur, dass früher nicht gedacht, gezweifelt und vielfach nicht einmal in der Bibel gelesen werden durfte. Dadurch konnten sich Priester selbst zu Göttern erheben und noch behaupten, ihre Kirche wäre die allein selig machende.

Fatal für die Katholische Kirche ist jedoch, dass viele Priester nicht mehr an diese eigentlich gotteslästerliche Behauptung, dass sie Brot in den Leib Christi und Wein in das Blut Christi - seit dem letzten Konzil sollte dazu der Hl. Geist helfen - glauben. Aber sie haben ja geschworen, sich an die Lehren der "heiligen" Kirche zu halten und diese zu verbreiten. Wie ich einmal in einem Leserbrief geschrieben habe, wird bereits jedes Erstkommunionkind angelogen. Nach diesem Leserbrief gab es eine mehrere Wochen dauernde Diskussion über die Eucharistie in dieser Zeitung. Danach wurde sie vom Chefredakteur gestoppt. Als dies in der Zeitung stand, rief mich ein pensionierter Pfarrer an und bedauerte, dass die Diskussion zu Ende wäre. Dann bat er mich einen Weg zu finden um der Wahrheit zu dienen.

Dies will ich hiermit tun.

Mit besten Wünschen und Grüssen

Ihre Traudy Rinderer

Anno domini 2009  am 19. Jänner