Gelobt sei Jesus Christus!

Johanne Ladner empfing am 27. August 1882 nachstehende Worte, die ich für sehr wichtig halte, da sie auch die "Niederlage Satans" beinhalten:

"Liebe Kinder!

Die Farisäer erkannten Mich nicht und verwarfen Mein Zeugniß, weil sie durch äußere Weltgüter, als da waren Reichthum und Ehre, so befriedigt waren, daß sie nach keiner Verbesserung ihrer Lage sich sehnten; denn sie waren ganz materiell, und suchten Alles zu entfernen, was sie an weitere Aufgaben und Sorgen mahnen konnte.

Daher wollten sie auch von der Frage, was die Seele nach dem Tode erwarte, nichts wissen. Sie betrogen sich mit dem blinden Glauben, der nicht grübeln soll, und sich nachher mit Unwissenheit entschuldigen will. Diese Richtung gaben sie auch ihren Laien, weßhalb diese auch keine Schuld traf, ob ihres angewohnten Glaubens, welcher oft mehr Aufopferung und Gehorsam verlangte, als Meine Gebote.

Ich mußte diese Richtung so lange mit Geduld tragen, bis Ich selbst zu Meinem Volke kam, um daselbe anders zu belehren, und Ich mußte auch da noch Mich nach dem freien Willen der Menschen richten, daher Ich blos Wunder that, um mehr wohltätig gegen sie zu sein, und sie von Meiner rettenden Liebe zu überzeugen.

Darum ist auch das Wachsthum der christlichen Religion im Vergleiche zu Meiner Macht ein sehr schwaches und langsames, sogar auch bei der einzelnen Seele, welche durch die   K i r c h e n l e h r e   nicht weiter gebracht wird, als Mich als den Richter anzuflehen, von Dem ihre Seligeit abhängt, und zu hoffen, daß Ich ihr gnädig sei; alle weitere Ausbildung aber wird auf das Jenseits verschoben; nur wenige Seelen gibt es, an denen Mein heiliger Geist noch mitwirken und durch seine Erleuchtung Mir wahre Kinder erziehen kann.

Dieß ist nun abermals der Standpunkt Meines Volkes, wo aber Ich auch wiederum Mich herablasse, um Meine Menschenkinder aus dieser dicken Finsterniß des Unglaubens und der Unwissenheit zu retten; denn gar Wenige wissen   w a s   d e r   M e n s c h   i s t , und daher auch noch Wenige,   W e r   I c h   b i n !

Auf daß diese Wahrheit nicht an's Licht gebracht werden solle, stellt der Satan alles ihm nur Mögliche entgegen, weil er weiß, daß sonst seine Niederlage erfolgt.

Wundert euch daher nicht, wenn euch noch Viele schmähen und verfolgen werden, weil Ich nicht mit Gewalt Mein Reich einnehmen oder vielmehr die Seelen ziehen will, sondern die   e i g e n e   W a h l   sie beglücken soll, ansonst dieses Glück wenig Werth hat; dagegen Mein Gegner (Satan) stürmisch für sich anzuwerben sucht, und deßhalb oft große aber   k e i n e   s i c h e r e   Beute macht; denn immer wieder geht Meine Liebe auch Solchen nach, die von ihm sich haben überrumpeln lassen, und deckt denselben ihre Blindheit auf.

Gerade solche Seelen wollen oft in ihrer Unwissenheit etwas für Mich thun, und dienen durch ihren ungeprüften Eifer Meinem Gegner, weil sie sich zu wenig an Meine Gebote halten, und den Glauben nur in der Erkenntniß suchen und nicht in der   L i e b e ; dadurch handeln sie nicht nach Meinem Willen, entfernen sich von Mir und verlieren den Einfluß des heiligen Geistes!

Dieser Einfluß ist ihnen eine Thorheit geworden, weil sie für denselben nicht zeugen können, um aber ihnen hiezu zu verhelfen, sollen Meine Kinder sich Solcher durch herzliche Fürbitte und Gebet annehmen und daher hat das Rufen zu Mir aus einem Herzen, das Mir ähnlich werden will in der Liebe zu den Mitmenschen, so großen Werth.

'Komm o Jesu, komme bald!' diese Bitte sollte immer mehr verstärkt werden, damit Ich einziehen kann in Gestalt des heiligen Geistes, um die Leuchte von Innen anzuzünden, weil alles Äeußere in dieser Nacht des finstern Unglaubens zu wenig Wirkung mehr hat.

Darum seid stets treue Hüter, und übergebet Mir eure noch unwissenden Mitmenschen in wahrer Bruderliebe.

Euer Vater Jesus!"

Verstehen Sie jetzt, wie wichtig es ist, dass die Menschen erfahren, dass Jesus der einzige Gott und unser heiliger Vater ist? Wie wäre es mal mit einer Rede an die Menschheit mit diesem Thema? Auf ein drittes Konzil zu warten und vorher alle Kardinäle und Bischöfe zu überzeugen, dies würde zu lange dauern.

Mit besten Wünschen und Grüssen

Ihre Traudy Rinderer

Anno domini 2009 am 26. März