Gelobt sei Jesus Christus!

Schon oft habe ich Verwandte und Bekannte darauf hingewiesen, dass sich Gott auch noch nach dem Leben Jesu  geoffenbart hat und niemand wollte dies glauben. Die Reaktionen waren mitleidiges Lächeln oder Desinteresse. Wurde über die Kirche geredet, dann ereiferte man sich über den Pflichtzölibat, dass Frauen nicht zu Priestern geweiht werden dürfen oder mancher Widerstand gegen Ministrantinnen. Versuchte ich es mit dem Hinweis, dass gerade durch die Neuoffenbarungen klar wurde, dass es nur einen Gott gibt und er sich in Jesus inkarniert hätte und der Heilige Geist als Gottes Kraft oder Ausstrahlung zu verstehen wäre, dann erntete ich ungläubiges Staunen. Probierte ich es mit einer Bemerkung, dass die Eucharistie nicht stimmt und kein Priester imstande ist eine Oblate in den Leib Christi zu wandeln, dann bekam ich zur Antwort, dass es doch klar wäre, dass dies symbolisch zu verstehen wäre. Entgegnete ich, dass dies in Rom nicht symbolisch sondern echt zu glauben vorgegeben wird, dann war die Antwort manchmal: "Es ist mir egal, ob die Kommunion echt oder symbolisch ist!" Eine Kommunion muß schon sein, denn für was bezahlt man schließlich die Kirchensteuer und so ein Erstkommunion-Fest in der Verwandtschaft war und ist doch immer ein Höhepunkt für alle Beteiligten. Wichtig ist auch ein kirchliches Begräbnis - möglichst mit vorheriger Wegzehrung.

Sie sehen, auch in meiner Weinbergsarbeit gibt es Frust - nicht nur bei Ihnen, wenn auch aus verschiedenen Gründen. Es ist somit höchste Zeit, dass einmal Klartext geredet wird. Die echten Neuoffenbarungen sind das größte Geschenk aus den Himmeln, denn endlich erfährt man direkt von Gott was Sache ist. Ich habe viele religiöse Bücher gelesen und Diskussionen verfolgt und im Grunde endete jeder theologische Streit damit, dass die Bibel durch falsche Übersetzungen und Manipulationen entstellt wäre und die Originalschriften nicht mehr vorhanden sind. Somit kann man sich nicht auf die Heilige Schrift verlassen, auch wenn herrliche Weisheiten drin stehen. Und was die Kirche später hinzu gefügt hat - verwirrt erst recht. Somit haben wir das traurige Ergebnis, dass den Menschen meist nur mehr Äußerlichkeiten und Brauchtum wichtig  und die Kirche selbst mit sich beschäftigt ist, Skandale zu vertuschen. Da redet man immer von Berufungen bei Priestern und nimmt keinen Anstoß daran, dass viele Jahrhunderte Aristokraten die hohen Ämter besetzten, die Lehre Jesu verdrehten und die Bevölkerung belogen.

Wird ein Kind geboren, dann muß es selbstverständlich getauft werden - war immer so und was würde die Verwandtschaft sagen, wenn man dies unterließe?!? Ja, natürlich sind auch unsere vier Kinder getauft - damals hatte ich eben noch nicht Lorber gelesen. Es war auch nicht üblich die Bibel selbst zu lesen, schließlich liest man ja jeden Sonntag in der Kirche eine Stelle daraus vor. So waren mir die Worte "Erst glauben - dann taufen!" gar nicht bekannt. Und überhaupt, soll die Wassertaufe gar nichts nützen. Doch darüber ein anderes mal. Es ist auch kein Zufall, dass gewisse Bibelstellen nie vorgelesen werden wie z.B. "wenn du betest, geh in dein Kämmerlein" (sich allein im Herzen mit Gott unterhalten) oder "das Fleisch ist nichts nütze" (passt überhaupt nicht zur Wandlung von Brot und Wein) oder aus der Apostelgeschichte "Ich werde nie mehr in einem Tempel aus Stein wohnen!" (was sollen dann die ganzen Kirchen samt Altären und Monstranzen?)

Es ist eine Frechheit zu behaupten, dass die Bibel allein Gottes Wort sei - wie dies die Evangelischen und viele Sekten annehmen. Wie schon früher erwähnt, läßt die Katholische Kirche hingegen auch Privatoffenbarungen gelten, doch dürften nicht alle echt sein. Gewiss nicht. Aber von einem Jakob Böhme, Emanuel Swedenborg oder gar einem Jakob Lorber - deren göttliche Offenbarungen sind offensichtlich zu heiß um auf sie aufmerksam zu machen. Nicht zu vergessen Leopold Engel, Gottfried Mayerhofer, Bertha Dudde und Johanne Ladner - um nur die bedeutendsten zu erwähnen. Sie alle bestätigen, daß es nicht drei Personen in Gott gibt und Jesus der einzige göttliche Ansprechpartner ist.

Von einem Papsttum und einer zeremoniellen Kirche schreibt keiner der genannten Seher(innen) - im Gegenteil. Die echte von Jesus gegründete Kirche ist die unsichtbare geistige.

Maria in allen Ehren, doch sie ist nicht die Gottesmutter sondern nur die Leibesmutter des Herrn, wie Er es immer betont hat. Keineswegs ist Maria die Mutter der Katholischen Kirche und wie Pfarrer Gerhard Wagner in einer Predigt meinte, sie wäre auch bei der Feier der Eucharistie anwesend. Papst Johannes Paul II war zwar auch dieser Meinung, dennoch stimmt dies nicht. Ebenso ist die Heiligenverehrung und Gebete zu ihnen verwerflich.

Religion - Bindung an Gott - war und ist nach allen Irrtümern und Manipulationen der Katholischen Kirche in schlechten Händen. Wem Wahrheit und Gott wichtig ist, muss selbst fündig werden und hierzu dienen am besten die verleumdeten und tot geschwiegenen Propheten, Seher und Mystiker der Neuzeit. Amen!

Mit besten Wünschen und Grüssen

Ihre Traudy Rinderer

Anno domini 2009 am 24. März