Gelobt sei Jesus Christus!

Seit den neuen Bischofsernennungen  - ich meine die Akzeptanz der von Marcel Lefebvre geweihten Bischöfe scheinen Sie Probleme mit den Juden zu haben. Die Gaskammern zu leugnen und die Opfer herunterzuspielen - wie Bischof Richard Williamson es tat, ist wirklich zu stark. Dieses traurige Kapitel ist leider wahr. Und begonnen hatte dieses entsetzliche Geschehen mit dem 2. Weltkrieg, der ein Angriffskrieg war. Gewonnen wurde er nicht, trotz der Aufschrift "mit Gott" auf der Koppel der Gürtel der Soldaten. Kirchenkritisch wurde ich erst nach dem Film von Franz Jägerstätter, der von seinem Bischof zu hören bekam: "tu deine Pflicht", nachdem er sich in Gewissensnöten an ihn wandte. Jägerstätter hat sich dennoch geweigert diesen Krieg mitzumachen und wurde hingerichtet. Gewiss kennen Sie diese Geschichte. Viele Jahre war er angefeindet von ehemaligen Soldaten, doch kürzlich wurde er doch selig gesprochen.

Den Juden sollte man einmal sagen, dass sie an ihren Problemen selbst schuld sind. Demnächst fahren Sie ja ins Heilige Land und das wäre eine gute Gelegenheit ihnen mitzuteilen, dass man so mit den Menschen im Gaza nicht umgeht. War schon der Libanon-Krieg und die militärischen Auseinandersetzungen davor schlimm genug. Unter der Devise "Aug um Aug - Zahn um Zahn" wird es keinen Frieden geben. Es wäre höchste Zeit, dass auch die Juden die Frohe Botschaft annehmen und die Worte des Juden JESUS, der von Feindesliebe sprach und dass den Sanftmütigen das Land gehört, beherzigen würden.

Aber leider, leider warten die Israelis immer noch auf den Messias und das ist ihr Unglück. Dabei ist die Ankunft des Messias deutlich bei Jesaja im Alten Testament zu lesen. Jesus selbst beklagte sich in seinen Gesprächen mit den Jüngern darüber, allerdings nur bei Lorber zu lesen:

"Ich habe bei Meinen Lehrreisen bei den Heiden weit und breit stets mehr Glauben und Liebe gefunden als bei den Juden, die Mich für einen falschen Propheten, Betrüger, Volksaufwiegler und für einen mit dem Satan im Bunde stehenden Zauberer halten, als solchen vor dem Volke darstellen und Mir gleichfort nach dem Leben trachten! - Darum wird den Juden das Licht der ewigen Wahrheit genommen und den Heiden gegeben ......

Sie werden den verheißenen Messias wohl immer erwarten, aber vergebens: denn der bin Ich und sonst keiner mehr in Ewigkeit!"   Gr. Ev. Bd. 10,146

Schon der 12-jährige Jesus klagte vor den Schriftgelehrten:

"Hätten die, so da sitzen auf den Stühlen Mosis und Aarons, stets nach Gottes Gesetzen gehandelt, so wären die Juden nie von den Römern unterjocht worden; aber da sie nicht mehr dem alten Gesetz treu blieben, das für alle Menschen gleich gegeben ward, sondern sich eigene Satzungen machten nach ihren Gelüsten, so hat Gott denn auch Sein Angesicht von ihnen abgewendet und sie gegeben unter die scharfe Zucht  der Heiden."   Drei Tage Kap. 22,8

Als Jakob Lorber nur wenigen Freunden von seiner Inneren Stimme berichtete und sie das Aufgeschriebene lesen ließ, wäre auch ein Jude darunter gewesen. Und dieser Jude hätte immer wieder vor Rührung über das Gelesene geweint. Nun nochmals ein Zitat zu diesem Thema:

"Die Juden waren das erwählte Volk Gottes, - haben sie sich aber danach benommen, um das zu sein und zu verbleiben, wozu sie seit Abrahams Zeiten berufen waren? Sie hielten wohl demÄußern nach ganz trocken das Gesetz und priesen Gott mit den Lippen, aber ihre Herzen blieben verstockt und ferne von Mir, ihrem Gott!"   Gr. Ev. Bd. 10, 52

Wie es auch damals viele Juden gab, die nicht schrieen "Kreuziget ihn!"  -  gibt es auch heute Juden, die Jesus bereits als Messias, Sohn Gottes und vielleicht sogar als Schöpfer des Universums anerkennen - aber leider sind es noch zu wenige. Wollen wir darum beten, dass es immer mehr werden, die Jesus als Erlöser anerkennen und ihn lieben.Der Segen wird nicht ausbleiben.

Mit besten Wünschen und Grüssen

Ihre Traudy Rinderer

Anno domini 2009 am 28. Jänner