Gelobt sei Jesus Christus!

Es ist genau 30 Jahre her, dass mir jemand das Buch

"Der Prophet Jakob Lorber verkündet bevorstehende Katastrophen und das wahre Christentum" von Kurt Eggenstein (Lorber Verlag D-712 Bietigheim) empfohlen hat.

Ich schreibe Ihnen die Einleitung ab:

"Immer mehr Menschen entwickeln in unseren Tagen ein Gespür dafür, dass die innerhalb weniger Jahre auf der Erde eingetretenen Veränderungen der verschiedensten Art nicht als vorübergehende Erscheinungen angesehen werden können. Die noch vor einigen Jahren für alle Zeit als gesichert angesehenen Arbeitsplätze gingen in aller Welt millionenweise verloren. Alle Anstrengungen, die Arbeitslosigkeit zu beseitigen, erwiesen sich als erfolglos. ........... Eine wahre Giftflut hat sich über die Erde ausgebreitet, und immer neue Vorkommnisse beunruhigen die Menschen. .......... Obwohl der Lebensstandard sich erstaunlich schnell verbesserte, herrscht weithin Unzufriedenheit, Neid und Haß. Geistige und moralische Verwilderung breiten sich aus. Die mörderischen Greueltaten nehmen überhand. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich in den Kirchen ein vorher nicht vorstellbar gewesener Wandel vollzogen. Der Auszug der jungen Generation aus den Kirchen ist praktisch vollzogen. .......... Immer mehr Menschen fragen sich, ob die ständige Zunahme der Naturkatastrophen wie Erdbeben, Wasserfluten, Dürre, Orkane und klimatische Veränderungen den Trend einer Unheil verkündenden Entwicklung darstellt.

In dieser Situation, in der sich die wirtschaftliche, gesellschaftliche und religiöse Landschaft zunehmend verändert, wird heute den Menschen des Industriezeitalters eine prophetische Botschaft aus dem 19. Jahrhundert verkündet, die aufhorchen läßt. Diese Botschaft aus der Übernatur, deren Echtheit überzeugend nachgewiesen ist, hat verschiedene Aspekte. Sie läßt keinen Zweifel offen, dass die Menschheit an einer Zeitenwende steht und schlimme Katastrophen über die Erdenmenschheit hereinbrechen werden. Diese Mitteilungen sind mit der eindringlichen Warnung an die heutigen Menschen verbunden, den Weg des theoretischen und praktischen Materialismus zu verlassen. Noch einmal wird den Völkern vor der weltweiten Katastrophe durch den Propheten Jakob Lorber die wahre Lehre Jesu, wie sie den Aposteln gegeben wurde, in unverfälschter Form bekannt gegeben. ....

Das Vertrauen in die Aussagen der Kirchen ist schwer erschüttert. Zu lange herrschte geistiger Terror, und es wurde mit der Angst ein Geschäft gemacht. Evangelische Theologen sind zuweilen ihren Gemeinden des 'Atheismus' verdächtig. Die Frömmigkeitsformen der katholischen Kirche sprechen die junge Generation nicht mehr an. Überall ist der lautlose Abfall im Gange. ....

Das Bild, welches das christliche Abendland darbietet, ist erschreckend. Prof. Karl Rahner S. J. kennzeichnet die Sachlage treffend, wenn er sagte: 'Wir leben in einem Heidenland mit christlicher Vergangenheit und christlichen Restbeständen.'

Dessenungeachtet ist bei sehr vielen Menschen noch religiöse Substanz latent vorhanden. Aber sie sind ratlos und stellen die Pilatusfrage 'Was ist Wahrheit?' In der Tiefe mancher Seelen ist oft ein Hunger nach religiöser Wahrheit vorhanden. An diese Suchenden wendet sich diese Schrift.  ...

Viele Menschen stellen in unseren Tagen, wo der Zerfall des Hergebrachten und unzählige Ideen und Ideologien die Geister verwirren, die Frage: Weshalb schweigt Gott? Aber er schweigt nicht! Gott schickte zu allen Zeiten in gewissen Abständen Botschaften und Warnungen an die Menschheit. ..... Der Klerus stellte sich zu allen Zeiten derartigen Botschaften entgegen. ....

Niemand sollte vorschnell ein Urteil über die Kundgaben des Propheten Jakob Lorber fällen, bevor er die prophetischen Aussagen Lorbers über die wirklichen Sachverhalte der Astronomie, der Atomphysik und der Anthropologie gelesen hat. Die nach hundert und mehr Jahren durch die Forschungs-ergebnisse der Wissenschaft bestätigten Voraussagen dürften auch Skeptiker nachdenklich machen."

Und nun noch auszugsweise aus dem Eggenstein-Buch

Der Auftrag des Propheten Jakob Lorber durch die innere Stimme

"Am 15. März 1840 erlebte der Musiker Jakob Lorber in Graz etwas, was ihn fast aus der Fassung brachte. Er vernahm am frühen Morgen dieses Tages eine Stimme, die aus der Nähe seines Herzens kam. Klar und deutlich vernahm er den Befehl: 'Nimm deinen Griffel und schreibe!' Der Aufruf, der an ihn egangen war, sollte seinem Leben eine andere Richtung geben. An diesem denkwürdigen Tag wollte er dem Theater in Triest, von dem er ein Angebot als zweiter Kapellmeister bekommen hatte, mitteilen, dass er diese Stelle, die er als Lebensstellung ansehen konnte, annehme. Nachdem er aber das, was er im Laufe des Tages vernommen, niedergeschrieben hatte, war ihm klar geworden, dass ihm ein ganz außergewöhnlicher Auftrag aus der Überwelt zuteil geworden war, dessen Erfüllung sich mit seinen Aufgaben am Theater in Triest nicht vereinbaren ließ. Lorber entsagte deshalb dem günstigen Angebot, auf das er so große Hoffnungen gesetzt hatte, und er entsagte auch der Ehe. Seinen Lebensunterhalt - er bewohnte immer nur ein Zimmer - bestritt er aus seinem kärglichen Einkommen, das er als Klavierlehrer verdiente. Er ging von der Öffentlichkeit kaum bemerkt durchs Leben.

Von dem genannten Tag an schrieb er nun das, was ihm die Stimme diktierte, täglich mehrere Stunden lang nieder. Im Laufe von 24 Jahren häuften sich die Manuskripte immer mehr an. Bei der späteren Drucklegung nach seinem Tod ergaben sich mehr als 10 000 Druckseiten. ....

Wer seine Aufzeichnungen über die Atome und Elementarteilchen oder die paläontlogischen Sachverhalte, betreffend die Vor- und Urmenschen, liest, kann unmöglich annehmen, dass das, was dort ausgesagt ist, seinem Gehirnverstand entstammt. ...

Während Jakob Lorber in wenig mehr als zwei Jahrzehnten ein monumentales Werk niederschrieb, das tiefe Einsichten in die Schöpfung und den Heilplan Gottes gewährt und darüber hinaus in höchst aufschlußreicher Weise das Evangelium erweitert, blieb er selbst vollständig im Hintergrund. So bewahrheitet sich auch in diesem Fall das Wort des Joachim von Fiore, dass alles Große in der Einsamkeit entsteht. ...

Bei Jakob Lorber wiederholte sich das, was andere Menschen, die vor ihm ebenfalls Offenbarungen zu verkünden hatten, versicherten. Die hl. Katharina von Siena (gest. 1347) ließ keinen Zweifel darüber offen, dass das, was sie verkündete, ihr von Gott offenbart worden sei. Deshalb heißt es auf der Titelseite ihrer Schrift "Von Gott diktiert". Swedenborg versicherte in seiner Sterbestunde, dass alle seine Offenbarungen wahr seien und vom Herrn stammten. ...

Es ist auffallend, dass Gott sowohl im Judentum als auch im Christentum sich äuerst selten des hohen oder niederen Klerus für Offenbarungen bediente, sondern für seine Kundgaben Laien auswählte. Gerade dadurch soll nach der Meinung von Jakob Böhme 'um so klarer werden, dass sie aus Gottes Hand stammen'. ...

Dass in unserer Zeit die großen Offenbarungen nur Menschen gegeben werden, die der Macht der Hierarchie entzogen sind, ist u. a. auch deswegen naheliegend, weil nachweisbar zahlreiche Offenbarungen, wie z. B. die Schriften der hl. Hildegard von Bingen, des hl. Johannes vomn Kreuz und der hl. Theresia von Lisieux, von den Männern der Kirche durch Streichungen und Abänderungen entstellt worden sind. Alles, was nicht in das Schema paßt, wird abgelehnt. In der Neuoffenbarung wird auch ausdrücklich gesagt, dass sich 'manche über das gewaltige Licht der NO erzürnen werden, weil es ihren lange im Finsteren gehaltenen Bau erleuchten wird. Allein, es muss Licht werden' (Pr 288). Es wird aber auch versichert, dass diese Offenbarung trotz der 'Schaden witternden Füchse', die von Vernichtungsgedanken beseelt sind, unverfälscht verbreitet werden wird. (Pr 108 u. 288) ...

Treffend bemerkt der verstorbene Theologe und Schriftsteller Hellmuth von Schweinitz: 'Das Phänomen Lorber mit der Deutung der Tiefenpsychologie abzutun, ist keine überzeugende Erklärung. Denn was in seinen Schriften an die Oberfläche seines Bewußtseins tritt, sind Erkenntnisse, die aus der Sphäre seines beschränkten menschlichen Wissens nicht stammen können. Zu ihrer Aneignung würde ein Menschenleben nicht ausreichen und alle schöpferische Phantasie nicht genügen.'

Die wissenschaftlichen Aussagen Lorbers dienen meiner Meinung nach als Beweis, dass die Schriften echt sind. Gut 100 Jahre alte Kundgaben sind durch spätere Forschungen und Entdeckungen bestätigt worden. Was mich am meisten phasziniert ist, dass man mehr über Jesus erfährt wie z. B. seine Geburt und Kindheit, und was er als Zwölfjähriger in den drei Tagen im Tempel gesagt hat. Im Evangelium gibt es darüber nur wenige Zeilen. In mehreren Bänden werden die Lehrjahre beschrieben, die nicht übersetzt werden mussten und wo der Herr in der Ich-Form erzählt. Es gab noch viel mehr Wunder als die Brotvermehrung oder die Heilungen bzw. die Erweckung von Toten. Erst seit Lorber und anderen Propheten der Neuzeit weiß ich, dass Jesus eine Geistige Kirche gegründet hat und es wirklich nur einen Gott gibt, nämlich Jesus. Der Schöpfer des Universums (Vater) wurde als Jesus (Sohn) Mensch um ein schaubarer Gott zu sein und seine Ausstrahlung bzw. Kraft war und ist der Hl. Geist. Auch über das Jenseits können Interessierte viel mehr erfahren. Ein wahrhaft großes Geschenk aus dem Himmel und tröstend zu wissen, dass die Verbreitung dieser Wahrheiten nicht behindert werden kann. Auch wenn es nicht gelegen kommt.

Mit besten Wünschen und Grüssen

Ihre Traudy Rindererer

Anno Domini 2009 am 21. Jänner