Gelobt sei Jesus Christus!

Habe die Filme über die Erscheinungen von Maria in Lourdes und Fatima mit großer Rührung gesehen und mittlerweile von dutzend anderen Erscheinungen gelesen. Die frömmsten Menschen sind tief beeindruckt und kein Weg ist ihnen zu weit um an solche Pilgerstätten zu reisen. Mich wunderte allerdings, dass ich darüber nichts im Lorber-Werk gefunden hatte, denn dort erklärt Jesus ausdrücklich, dass die Mutter seines Leibes die beste und reinste Frau aller Zeiten war, doch es stehe ihr keine göttliche Verehrung zu. Und sie will das auch gar nicht.

So hatte ich eigentlich mit den Erscheinungen Probleme, obwohl ich durchaus glaube, dass die Menschen an solchen Orten in große Verzückung geraten.

Bertha Dudde schrieb am 18. und 20. 2. 1958 auf Geheiß ihrer Inneren Stimme folgendes nieder:

"Blendwerke des Gegners ... Erscheinungen ...

Ein ganz besonderer Trick Meines Gegners ist es, die Menschen dazu zu veranlassen, Mich Selbst zu verdrängen aus den Gedanken der Menschen, und zwar in der Weise, dass er ihnen 'andere Götter' hinstellt, dass er in ihnen die Vorstellung erweckt, dass jene 'Götter' den Menschen als Brücke zu Mir dienen sollen ... dass also es der Gunst jener Götter zu verdanken sei, wenn Ich Mich den Menschen gnädig zuneige, und dass die Menschen nun alles tun müßten, um sich vorerst die Gunst dieser Götter zu sichern. Denn alles sind 'fremde Götter', die ihr neben Mich stellt, die ihr um 'Fürsprache' bei Mir ersuchet. Ihr sollt den Weg direkt zu Mir nehmen, denn das ist euer Erdenlebenszweck und Ziel ...

Wenn ihr wisset, worin eure einstige Sünde bestand, dann werdet ihr auch wissen, dass diese Sünde nur durch das Gegenteil wiedergutgemacht werden kann. ... Und eure einstige Sünde bestand in der bewußten Trennung von Mir, also müsset ihr die bewußte Bindung mit Mir herstellen und dadurch eure einstige Sünde erkennen und auch vor Mir bekennen."

Siehe mein gestriger Brief betreffend Geisterfall.

"Es können niemals Wesen ... und seien sie noch so lichtvoll, für euch diese einstige Sünde abtragen, und niemals kann Ich deren Bitten als vertretend annehmen, denn die Willenswandlung muss euer eigenstes Werk sein, ihr müsset aus eigenem Willen zu Mir Selbst kommen, weil nur dann die Bindung widerherestellt werden kann, die ihr selbst im freien Willen zerstört hattet.

Es ist nun eine listige Waffe Meines Gegners, diese Rückkehr zu Mir ... die Bindun mit Mir ... möglichst hinauszuschieben oder gar gänzlich zu verhindern, indem er euch gtlauben machet, dass ihr auf Umwegen euer Ziel erreich könnet. Mit dieser Waffe nähert er sich denen, die noch so weit guten Willens sind, dass sie nicht jegliche Glaubenslehre abweisen ... die er also gut zu täuschen imstande ist. Denn er will die Gedanken der Menschen irreführen, er will Zeit gewinnen, er will den Weg versperren zu Mir. Und darum hat er die Irrlehre der 'jenseitigen Fürbitter' in die Welt gesetzt und für sie unzählige Anhänger gefunden.

Wohl können die Menschen fürbittend den jenseitigen schwachen Seelen helfen, weil diese Fürbitte ein Beweis der Liebe für jene Seelen ist, der Mir schon genügt, um diesen Seelen Kraft zuzuwenden, weil Ich die Liebe eines Menschen sehr hoch bewrte. Doch es verhält sich gänzlich anders mit der 'Fürbitte' von seiten der Lichtwesen ... Alle diese Wesen sind liebeerfüllt, und es liegt wahrlich auch in ihrer Macht, allen Menschen Hilfe zu leisten ... Doch ebenso sind sie durch ihre Liebefülle auch voller Weisheit ... Sie alle wissen um die Ursünde, sie wissen um Meinen Heilsplan von Ewigkeit, sie wissen um den Zweck und das Ziel des Erdenlebens ... Sie wissen, wodurch das gefallene Wesen wieder zu Mir zurückgelangen kann, wodurch es in seinen Urzustand wiedereingehen kann ... Und dieses Wissen wird sie nimmermehr veranlassen, eigenmächtig die Menschen aus ihrem sündhaften Zustand zu befreien."

Als Internatszögling im Kloster Marienberg in Bregenz mussten wir stehend den Rosenkranz beten und mittags Heiligengeschichten anhören. An Karfreitagen teilte in meiner Kindheit der Pfarrer die Straßen ein, die jeweils zum Rosenkranz-beten - und noch dazu drei hintereinander - in der Kirche zu erscheinen hatten!!! Mittlerweile habe ich erfahren, dass der Rosenkranz von der Katholischen Kirche nach einem erfolgreichen Angriffskrieg  - sozusagen als Dank - eingeführt wurde. Und was wird bei Fronleichnams-Prozessionen gebetet? Der Rosenkranz - eigentlich unangemessen, wenn man den 'Leib Christi' durch die Straßen trägt.  In südlichen Ländern gilt die Madonna mehr als Gott - was die Zeilen von Bertha Dudde bestätigen. Der Marien-Kult hat Formen angenommen, dass dies wirklich nicht im Sinne des Herrn ist. Ich fahre mit Bertha Duddes Zeilen fort:

"Ihre Liebe zu allen Unerlösten ist wiederum zu groß, als dass sie eiem Wesen ihre Hilfe versagen würden. Aber ihre Liebe zu Mir ist noch weit stärker ... Und so würden sie sich niemals vordrängen in die Gedanken der Menschen, sondern sie werden immer nur darauf hinwirken, ihre Gedanken auf Mich zu lenken in der Erkenntnis, dass zuvor der Mensch die Bindung mit Mir herstellen muß, wenn ihm geholfen werden soll, zur Seligkeit zu gelangen. Also wird es niemals der Wille jener Lichtwesen sein, dass ihr den Weg zu ihnen nehmet und kostbare Zeit vergehen lasset, die für eure Rückkehr zu Mir bestimmt ist ... Und noch viel weniger werden diese Lichtwesen jene Irrlehren unterstützen, indem sie sich selbst den Menschen in Erscheinung bringen. Doch diese List wendet Mein Gegner an; um di Finsternis zu vertiefen, lässet er Blenlichter aufblitzen ... Und er rechnet mit dem verfinsterten Geisteszustand der Menschen, die niht gedenken Meines Wortes: 'Du sollst keine fremden Götter haben neben Mir ... du sollst dir kein geschnitztes Bild machen, dasselbe anzubeten ...'

Nimmermehr wird das reinste und heiligste Wesen, das Meines irdischen Leibes Gebärerin war, die Menschen veranlassen, zu ihr zu rufen, denn ihre Liebe zu Mir ist grenzenlos, und Mir sucht sie alle Wesen wieder zuzuführen, die sich einsens abwandten von Mir, weil auch sie diese Wesen liet und ihre Rückkehr zu Mir fördern möchte. Und gerae dieses überheilige Wesen hat den schärfsten Gegner in Luzifer, der sich nicht scheut, auch ihr Bild sich seinen Plänen nutzbar zu machen ... der dieses Bild immer dann auftauchen lassen wird als satanisches Blendwerk, wenn die Gefahr besteht, dass sein Spiel durchschaut wird ... wenn die Irrlehren angezweifelt werden und ein kleines Licht hindurchbrechen will. Dann tritt Mein Gegner wieder in Aktion, und dann wendet er Mittel an, die schlagartig seine Macht wieder stärken, weil tiefste Dunkelheit wieder gebreitet wird über die Menschen, die sich in seinen Fangnetzen verstricken dadurch, dass sie selbst zu wenig Liebe üben, um ein Licht in sich selbst zu entzünden, das ihnen wahrlich Aufhellung bringen und sie den rechten Weg finden lassen würde ... den Weg direkt zu Mir.

Würden die Menschen nur mehr in der Liebe leben, so könnten solche geistigen Verwirrungen und Irrungen nicht aufkommen, denn sie würden erkannt als solche ... Es sind aber gerade die Menschen oft am wenigsten innerlich, die sich durch äußerliche Gschehnisse beeindrucken lassen. Es wird gleichsam das Seelenleben bestimmt durch weltliche Veranstaltugen, auch wenn sie den Deckmantel religiöser Handlungen tragen ... es werden die Sinne des Menschen beansprucht, und die Seele wird umnebelt. ... Ein geringes Wissen nur würde die Menschen das Sinnlose von Erscheinungen erkennen lassen, die mit Meinem göttlichen Liebe- und Heilsplan niemals zu vereinbaren sind. Denn niemals wird sich Meine irdische Leibesmutter dazu hergeben, Mittelpunkt von Geschehen sein zu wollen, durch die den Massen der direkte Weg zu Mir verbaut wird ... niemals wird sie das Augenmerk und die Gedanken der Menschen zu lenken suchen auf sich selbst ... weil dies gleich wäre einer Zurücksetzung Meiner Selbst, Dem sie ihre ganze Liebe und Hingebung schenkt.

Ihr sollet euch nicht verblüffen lassen, denn Mein Geger wird noch andere Dinge geschehen lassen, und er wird immer bezwecken Massen zu gewinnen. Das schon sei euch ein Zeichen, wer hinter ungewöhnlichem Wirken und Erscheinungen steckt, denn Ich werde stets im Verborgenen wirken und auch Meine Lichtboten werden sich niemals hervordrängen. Doch Meines Wirkens wird nur wenig geachtet, des Gegners Wirken aber immer die ganze Welt bewegen, was schon allein ihn beweiset und er auch daran erkannt werden kann ... Amen"

Was ist nun aber mit den Heilungen in Lourdes? -  werden Sie entgegnen. Solche bringt auch der Fürst der Finsternis zuwege und irgendwo steht in der Bibel, dass er nirgends gefährlicher wäre als im Lichtkleid. Mich haben die Zeilen von Bertha Dudde bzw. von Jesus überzeugt und ich hoffe, Sie auch.

Mit besten Wünschen und Grüssen

Ihre Traudy Rinderer

Anno domini 2009 am 28. Februar

 

wird fortgesetzt