Gelobt sei Jesus Christus!

Am 18. Februar 1950 - also vor noch nicht ganz 60 Jahren, schrieb Bertha Dudde, ebenfalls eine echte Prophetin, auf Geheiß ihrer Inneren Stimme folgendes auf:

"Meine Jünger waren von Meinem Geist erleuchtet, und darunm lehrten sie recht. Sie konnten nicht anders reden, so sie für Mich und Mein Reich warben, als was Ich ihnen in den Mund legte, was ihnen also Mein Geist kund tat. Und sie lehrten daher das gleiche, was Ich Selbst auf Erden den Menschen predigte. Sie unterwiesen sie in Meinem Namen - sie sprachen an Meiner statt - und also verkündeten sie das rechte Evangelium den Menschen, wie es Mein Wille war.

Und immer werden die ihre rechten Nachfolger sein, die gleichfalls von Meinem Geist erleuchtet sind; denn sie allein werden die Wahrheit reden, sie allein werden Meine rechten Vertreter auf Erden sein.

Wer aber nicht von Meinem Geist erleuchtet ist, und dennoch predigt, der wird nicht die reine Wahrheit vertreten. Denn ein Mensch, in dem Mein Geist nicht wirken kann, der wird die Wahrheit verdrehen - er wird für Mein Wort, das Ich einst gesprochen habe, eine falsche Auslegung anwenden, er wird Irrtum lehren, wenngleich er sich schulmäßig ein Wissen angeeignet hat, und er sich daher befähigt glaubt, als Lehrer die Mitmenschen unterweisen zu können.

Die einfachste Erklärung dafür aber ist die: Wo Mein Geist nicht wirken kann, dort wirkt der Geist Meines Gegners - und das wahrlich in einer die Wahrheit bekämpfenden Weise. Und daraus geht hervor, wie leicht es möglich war, dass Meine reine Lehre verunstaltet wurde, und jetzt in der Form eines Zerrbildes den Menschen dargeboten wird.

Mein gesprochenes Wort geistig zu verstehen, wie Ich es verstanden haben will, setzt Geistwirken im Menschen voraus. Es setzt ein erleuchtetes Denken voraus, und dieses wieder einen Lebenswandel ganz nach Meinem Willen. Letzterer aber besteht nicht im Erfüllen von kirchlich erlassenen Geboten, sondern einzig und allein im Erfüllen Meiner Gebote, der Gebote der Gottes- und Nächstenliebe.

Ein Leben in Liebe macht den Menschen zum Aufnahmegefäß Meines Geistes, und nur ein solcher Mensch ist befähigt, die Mitmenschen zu belehren. Er allein besitzt das Wissen um den geistigen Sinn jedes Meiner Worte. Und dieses Wissen ist unbedingt nötig, um den krassen Irrtum zu erkennen, den die Menschen aus Meinem Wort gemacht haben.

Dieses Wissen, das also durch Meinen Geist einem Menschen, der Mir dienen will, zugeleitet wird, berechtigt zum Lehren, und dann geschieht eine jede Belehrung wieder unter der Assistenz Meines Geistes. Wer für Mich arbeitet, wird nichts aussprechen, als was in Meinem Willen liegt, weil Ich es will, dass den Menschen die Wahrheit gegeben wird.

Der Geist der Unwahrheit beherrscht aber darum die Menschen, weil sich Mein Geist, der Vermittler der Wahrheit, nicht mehr äußern kann bei denen, die da glauben, die Nachfolger Meiner Jünger zu sein - die das Lehramt verwalten und doch selbst mit dem Geber der Wahrheit nicht in Verbindung stehen. - Sie legen wohl Mein Wort aus, doch der geistige Sinn Meines Wortes ist ihnen gänzlich unbekannt. - Sie lehren, was ihnen die Väter lehrten. Gedankenlos nehmen sie diese Lehren hin, und bedenkenlos geben sie sie auch weiter, uneingedenkt dessen, dass sie sich für jedes Wort dereinst verantworten müssen.

Sie sind also selbst blind im Geist, blinde Führer der Mitmenschen. Sie führen diese - anstatt zur Wahrheit hin - von der Wahrheit weg. - Sie stellen eine Lehre als Lehre Christi hin, die Ich nie und nimmer auf Erden verkündet habe. Und das darum, weil sie nur dem Buchstaben nachgehen und den wahren Sinn nicht verstehen, weil Mein Geist sie nicht erleuchten kann. - Sie suchen niht die Wahrheit, weil sie glauben, sie zu besitzen - und also suchen sie nicht Mich, und Ich kann sie deshalb nicht in die Wahrheit leiten. Denn suchten sie Mich, dann lebten sie auch in der Liebe, und dann würden sie Mich auh erkennen, weil Ich Mich einem jeden offenbare, der an Mich glaubt und Meine Gebote hält.

Wer Mein Jünger sein will, der muss Mir nachfolgen, gleich wie Meine Apostel - er muss ein Leben führen in uneigennütziger Nächstenliebe, auf dass sein Geist in ihm erwache, auf dass er durch die Liebe die Verbindung mit Mir eingeht, und er dann von Mir Selbst belehrt werden kann, wie es geschrieben steht: 'Ihr werdet alle von Mir gelehrt sein'. Mein Geist wird ihn in die Wahrheit leiten, und dann erst kann er Mein Vertreter auf Erden sein. Amen"

Das sind starke Worte und leicht verständlich. Wir sind alle dazu aufgerufen Vertreter von Jesus Christus auf Erden zu sein, erleuchtet zu werden und dann in seinem Sinne zu reden oder zu schreiben. Betrüben Sie sich nicht über den Priestermangel - das ist eine Chance, dass Menschen wieder direkt zu Gott finden. Neuen Wein kann man nicht in alte Schläuche gießen, denn dann platzen sie. Und nun ist die Zeit des neuen Weines gekommen.

Mit besten Wünschen und Grüssen

Ihre Traudy Rinderer

Anno domini 2009 am 15. Februar