Gelobt sei Jesus Christus!

Als ich vor etwa 30 Jahren begann die Werke Jakob Lorbers zu lesen und  im VI. Band des Großen Evangeliums staunend las, wie der Herr den Jüngern Künftiges prophezeite, verstand ich unter

"....und werden ihre Briefe durch den Blitz in alle Welt hinaustragen lassen"

Telegramme.

Doch offensichtlich meinte Jesus E-mails, was erst jetzt begriffen werden kann.

Der ganze Text von Kapitel 101, 11,13 lautet:

"Eben das Nichtverstehen prophetischer Schriften ist ein Wecker des Geistes im Menschen und zeigt ihm, was ihm von der eigentlichen Lebensvollendung abgeht. Was würdet ihr nun dazu sagen, so Ich euch kundgäbe, dass nach nahezu 2000 Jahren von jetzt an gerechnet, die Menschen in jener Zeit große künstliche Augen erfinden und herstellen werden, mit denen sie in große Tiefen des gestirnten Himmels hineinblicken und eine ganz andere Rechnung aufstellen werden, als sie die alten Ägypter aufgestellt haben. Ja, die Menschen werden eiserne Wege machen und mit Feuer und Dampf in eisernen Wagen dahinfahren, beinahe so schnell, als da ein abgeschossener Pfeil durch die Luft fährt. Sie werden mit ehernen Feuerwaffen einander bekämpfen und werden ihre Briefe durch den Blitz in alle Welt hinaus tragen lassen; und ihre Schiffe werden sie ohne Segel und Ruder durch des Feuers Macht bewegen und auf dem großen Weltmeere so schnell und leicht dahinfahren, als wie schnell und leicht da fährt ein Aar durch die Luft. Und sie werden noch tausend und abermals tausend Dinge bewerkstelligen, von denen ihr euch jetzt keinen Begriff machen könnet. Und sehet, das alles kann von euch nicht verstanden werden. - ".

Einmal war der Herr im Gespräch mit einem römischen Feldherrn, der von Ihm über das Seewesen beraten sein wollte. Jesus sagte zu ihm:

"Für diese Zeit sind eure Schiffe ganz gut und sehr brauchbar. Die späteren Nachkommen aber werden gar wunderbar kunstvolle Schiffe erbauen und, an Schnelligkeit den Vögeln gleich, nach allen Richtungen über alle Meere hinfahren. Aber es wird das das Glück der Menschen weder physisch und noch weniger geistig erhöhen, sondern gar gewaltig vermindern; denn eine zu große Verbesserung in irdischen Dingen ist stets eine wahre und dauernde Verschlimmerung im Geistigen, das allein der Mensch mit allen Kräften seines Lebens kultivieren soll. - Was nützt es dem Menschen, so er alle Schätze der Welt gewänne, litte dadurch aber den größten Schaden an seiner Seele. Ob du als Kaiser oder Bettler stirbst, so ist das für's Jenseits alles eins. Wer hier viel hatte, wird im Jenseits viel entbehren müssen, wer aber nichts hatte, wird im Jenseits um so leichter und eher zu den allein wahren, lebendigen Geistesschätzen gelangen!"   Gr. Ev. Bd. VII, 22, 9-10

Für unsere Zeit gibt es noch mehr Kennzeichen und Voraussagen von Jesus. In einem Gespräch mit Lazarus und den Seinen sagte Er:

"Wie es jetzt steht, also wird es in beinahe zweitausend Jahren nach uns wieder stehen, und der Anfan dazu wird schon um vieles früher dasein. Die Welt wird allezeit Welt bleiben; aber Ich werde dennoch die Meinen stets führen und Mein Gericht über die Welt ausbrechen lassen, wenn sie derart arg geworden ist, dass neben ihren Tun und Treiben kein Fünklein des wahren Lebenslichtes aus Gott mehr bestehen kann.

Aber Ich werde dann auch von Zeit zu Zeit Männer und Mägde erwecken und ihnen das rechte Licht geben, und dieses Licht wird stets größer und mächtiger werden und am Ende alle Werke der großen Hure Babels verschlingen. Also wundert euch nicht, dass es nun also ist: denn es war schon oft also und ärger noch, und es wird dereinst noch ärger werden. -

Gegen Ende der angezeigten Zeit werde Ich stets größere Propheten erwecken, und mit ihnen werden auch die Gerichte sich mehren und ausgedehnter werden. Da werden auch die Gerichte sich mehren und ausgedehnter werden. Da werden auch große Erderschütterungen kommen und sehr verheerende Stürme ... Große Teuerungen, Kriege, Hungersnot, Pestilenz und noch viele andere Übel, und der Glaube wird - außer bei höchst wenigen - nicht unter den Menschen sein, die im Eise des Hochmutes ganz erkalten werden; und ein Volks wird wider das andere ziehen...."