Gelobt sei Jesus Christus!

Der hochgerühmte Zisterzienserabt Joachim von Fiori (gest. ca. 1205), der selbst ein großer Prophet war, sprach von einer Kirche des Vaters und meinte damit das Alte Testament. Die Kirche des Sohnes entspreche dem Neuen Testament und danach käme die Kirche des Geistes - somit der Durchbruch der Geistigen Kirche. Außerdem hat er darauf hingewiesen, dass nach der Offenbarung des Johannes zu Beginn des sogenannten Geistzeitalters ein "Ewiges Evangelium" verkündet werden wird. Der betreffende Text bei Johannes lautet: "Und ich sah einen anderen Engel fliegen durch die Himmelsmitte, der hatte ein Ewiges Evangelium zu verkünden über die Erdbewohner und über alle Nationen und Stämme und Sprachen und Völker...." Joh. Offb.14,6

Auch Hildegard von Bingen, die große deutsche Prophetin des 12. Jahrhunderts kündigte in ihrem Werk "Liber divinorum operum" (Buch der Gotteswerke), das in den Jahren 1163 - 1173 entstanden ist, das "Neue Evangelium Johannes" ca. 700 Jahre vor seiner Entstehung, an.

Und dieses "Große Evanglium Johannes", das Jakob Lorber in 10 Bänden zwischen 1851 bis 1864 von Jesus Christus diktiert wurde, steht nirgends in Widerspruch zu den überkommmenen vier Evangelien, sondern bringt ihren Inhalt erst voll zur Entfaltung. Keine Übersetzungsfehler, keine Manipulation (die Urschriften können beim Lorber Verlag in Bietigheim eingesehen werden). Und nun haben Wahrheits-Suchende Klarheit in allen Dingen. Sogar die alte Unstimmigkeit zwischen Wissenschaft und Glauben wird dadurch vollständig behoben, dass sie auch die naturgeistigen Vorgänge im Schöpfungsbereich, in Makrokosmos und Mikrokosmos, bis in letzte durchleuchtet. Das physische Universum in seiner Gesamtheit ist in dieser Prophetie ebenso enthalten wie der astrale und geistige Kosmos, Diesseits und Jenseits. Wir erhalten Auskunft über die Entstehung der Welten wie über den Verlauf der Heilsgeschichte, über das Wesen Gottes und der Engel, und erst recht über den Menschen und seine ewige Bestimmung.

Dank diesem Geschenk aus den Himmeln wissen wir nun, welche Kirche Jesus eigentlich gegründet hat.

Im gestrigen Brief, wo ich auch dieses wichtige Thema angeschnitten habe, steht bereits was Jesus eigentlich meinte als er zu Petrus sprach: "Auf diesem Felsen werde ich Meine Kirche gründen....."

Nun weitere Zitate vom obersten Chef:

"Es ist wohl wahr, dass die Rinde an einem Baume tot ist und niemand aus ihr eine Lebensnahrung ziehen kann. Aber wenn man diese tote Rinde einem Baume nehmen würde, so würde der Baum großen Schaden leiden oder gar zugrunde gehen. - Geradeso steht auch die äußere Kirche zur inneren wie die äußere Rinde eines Baumes zum inneren, lebendigen Baume. Von der äußeren Kirche wird wohl nie das Gottesreich kommen, welches da ist das eigentliche innere, ewige Geistesleben. Aber die äußere Kirche ist nach Meiner Vorsorge ein Schutz für die innere Kirche, die jedermann leicht finden kann, wenn er sie nur suchen und finden will. Und dabei ist es gleich, in welcher äußeren Kirche er sich befindet, - wenn sie nur irgend Meinen Namen und Mein Wort verkündigt."   Hi. Bd. 11, S 375,7-9

"Sage es allen, sie mögen sein, welcher Religion sie wollen - ob Römische, ob Protestanten, ob Juden, ob Heiden - kurz, für alle soll es gesagt sein: es gibt nur   e i n e   wahre Kirche, und diese ist die Liebe zu Mir in Meinem Sohne, welche ist der Heilige Geist in euch und gibt sich euch kund durch Mein lebendiges Wort. So bin Ich in euch, und eure Seele, deren Herz Meine Wohnstätte ist, ist die alleinige wahre Kirche auf der Erde. In ihr allein ist ewiges Leben, und sie ist die alleinseligmachende. Daher geht zuvor in die wahre Kirche, darinnen Leben ist, - dann erst in die tote, damit sie lebendig wird durch euch!"   H. Bd. 1, Kap. 4,9 und 14

"Meine wahren Kinder auf dieser Erde werden Meine Lehre stets rein erhalten und sich nie in die Macht des Weltbetruges fügen, sondern diamanten an der ewigen Lebenswahrheit festhalten."                            Ev. Bd. 6, Kap. 151,3

"Daran wird man leicht erkennen, ob jemand Mein Jünger ist oder nicht: Meine Jünger werden einander allzeit lieben, wie auch Ich euch allzeit liebe. Die unechten Jünger dagegen werden einander offen oder heimlich hassen. Denn darin besteht die arge Frucht der Lügen, dass sie stets hassen müssen, weil eine Lüge von der anderen niemals überflügelt sein will. Die Wahrheit aber sucht fortwährend ihresgleichen und liebt sie stets mehr, gleichwie ein Licht das andere niemals verdunkelt, sondern es immer heller macht und am Ende ein vereintes, hellstes Licht bewirkt."   Ev. Bd. 8, Kapt. 79, 19-20

"Wenn man euch sagen wird: das Reich Gottes oder die lebendige Wahrheit oder die reine Lehre Christi ist in dieser oder jener Konfession oder Sekte, - so glaubet es nicht; denn der Herr ist nur bei denen, die ihn lieben im Herzen und in Werken!"   Schrft., Kap. 14,10

"An der Liebe erkenne Ich die Meinen, aber nicht an der Sekte! Wer Mich liebt und hält Mein Wort, der hat die Liebe des Vaters in sich, wie Ich den Vater in Mir, - und der ist eins mit Mir, wie Ich eins bin mit dem Vater."   Schrft., Kap. 22,13

"Ich sage zu niemandem: Werde ein Katholik oder: werde ein Protestant oder ein Grieche, sondern: was einer ist, das bleibe er, - wenn er will. Sei er aber, was er wolle, so sei er ein werktätiger Christ, und das im Geiste und in der Wahrheit; denn jeder kann, wenn er es will, das reine Wort Gottes haben. - Ich bin nicht wie ein Patriarch und bin nicht wie ein Papst und nicht wie ein Generalsuperintendent und nicht wie ein Bischof, - sondern Ich bin wie ein überaus guter und gerechtester Vater allen Meinen Kindern und habe nur Freude daran, wenn sie tätig sind und wetteifern in der Liebe, aber nicht daran, dass sie einander Narren schelten und ein jeder aus ihnen der Weiseste und Unfehlbarste sein will, aber dabei nichts tut!"    Ed., Kap. 73, Abs. 15-16

Sogar im Jenseits wird oder wurde über dieses Thema diskutiert. Nun folgen zwei Zitate aus den Jenseits-Werken:

Der Evangelist Markus in der geistigen Welt zu einem kirchlich gebundenen Mönch: "Dass der Herr bei Seinem Erscheinen in der allerhöchsten Person Christi eine zeremonielle, bildliche Kirche gegründet habe, davon hat Er nie etwas erwähnt! Vielmehr stellte Er als die Grundfeste Seiner Lehre nichts als die Nächstenliebe auf und dieser als unentbehrlichen Vorgrund die Liebe zu Gott, indem Er ausdrücklich sagte: Liebet euch untereinander, wie Ich euch geliebt habe und noch liebe, so wird man daran erkennen, dass ihr wahrhaft Meine Jünger seid!"   GS. Bd 1, Kap. 68,21

Ein Himmelsbote in der geistigen Welt: "Der wahre Fels Petri zeigt sich in Worten des Evangeliums wie: 'Mein Reich kommt icht mit äußerem Schaugepränge, sondern es ist inwendig in euch!' und 'Wer Meine Worte hört, sie annimmt und danach lebt, der ist es, der Mich liebt, zu dem werde Ich kommen und Mich selbst ihm offenbaren!' Sieh, das ist Petrus, der unüberwindliche Fels, in eines Menschen Herzen, das allein ist die wahre lebendige Kirche des Herrn, wenn Er durch den lebensvollen Glauben, der die Liebe ist, im Herzen des Menschen Wohnung genommen hat!"   BM., Kap. 79, 8-12

Ich hoffe, Sie haben das nun verstanden. Auch die Katholische Kirche, nach Meinung des Herrn eigentlich eine heidnische Sekte, ist nur die tote Rinde des Baumes. Sie war trotz aller Fehler nötig für Analphabeten und Menschen früherer Jahrhunderte. Doch nun lassen sich die Menschen nicht mit Aberglauben und Fehlinterpretationen bzw. falschen Dogmen abspeisen und wollen die Wahrheit. Dank an Jesus, dass er sie uns neu geoffenbart und viele Aussagen im Neuen Testament verständlich gemacht hat.

Mit besten Wünschen und Grüssen

Ihre Traudy Rinderer

Anno domini  2009 am 31. Jänner