Gelobt sei Jesus Christus!

Wir leben in der Endzeit. Die düsteren Prognosen haben sich zum Teil schon erfüllt: 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg, Naturkatastrophen, Arbeitslosigkeit, Finanzprobleme, Vergiftung der Umwelt, Hungersnot. Letztere könnte auch in wohlhabenden Ländern noch kommen, da die Erde immer mehr verseucht wird. Viele fürchten sich auch vor einem 3. Weltkrieg. Schlimme Prophezeiungen müssen nicht immer eintreten, wenn sich die Bevölkerung rechtzeitig bekehrt - wie das Beispiel Ninive zeigt. Doch um dies zu bewirken, ist mit Halbwahrheiten  nicht gedient.

Die Menschen müssen erst wissen, wer Gott eigentlich ist, bevor sie sich zu ihm hingezogen fühlen und sich nach seinen Geboten richten. Dieser Vorwurf ergeht an alle christlichen Kirchen. Hans Seidel hat sich ebenfalls mit diesem Thema auseinandergesetzt und schreibt in seiner Broschüre "Der Kampf um die Gottheit Jesu" auszugsweise folgendes:

"Die Halbwahrheiten der offiziellen Christenlehre haben leider dazu geführt, dass die Gleichgültigkeit den geistigen Dingen gegenüber immer mehr überhand nimmt. Es werden nur Behauptungen ohne einleuchtende Begründungen gegeben, doch die klaren, ewigen Lebensleitlinien fehlen. Das hat zur Folge, dass sich die Menschen immer mehr den zeitlichen Dingen, wie dem Sport, der Politik, dem Hobby, dem gesteigerten Lebensstandart und den ungehemmten Genüssen zuwenden.

Darum ist Gott nicht mehr gefragt.

Der Mensch ist selbstherrlich geworden, er will frei sein von Gottes Geboten, er will selbst entscheiden, was gut und böse ist. Man lächelt erhaben über die Bibel, über Sünde und Unrecht und erklärt alles für veraltet. Für alles Mögliche und Unmögliche wird vorgesorgt, doch wer denkt schon an die Vorsorge für die Ewigkeit? Weil keiner belehrt wird, dass der Mensch ein ewiges Seelenwesen ist, das aus der Ewigkeit herkommt und in die Ewikeit wieder zurückkehren muß.

Leider werden aber die meisten Menschen von Jugend an nur auf das Zeitliche und Vergängliche ausgerichtet und fragen dann höhnisch mit Tucholsky: 'Was ist denn das - Gott?'

Wer glaubt denn heutzutage wirklich nur an - Gott? Sind es denn nicht Millionen, die nur an irgend ein Buch, an die Bibel, an ihren Religionsverein, die Priesterschaft, an Nebengötter aller Art oder an die Wissenschaft glauben?

'Irret euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten!'

Dazu bedarf es der vorsätzlichen Verleumdung nicht; schon von Gott keine Notiz zu nehmen und nach dem eigenen Willen leben, heißt Gott spotten!

Sind wir nicht auch auf dem besten Wege, Gott völlig zu vergessen? Wenn das Maß voll sein wird, muss diese Gottlosigkeit unweigerlich die gleichen furchtbaren Folgen haben! Hier ist es leicht, ein Prophet zu sein! Wer nicht für Gott ist, der ist gegen ihn! Ein Mittelding gibt es hier nicht!

Jesus lehrte: 'Gott so vollkommen wie möglich erkennen, ist das erste Erfordernis für jeden Menschen! Wer Gott nicht richtig erkennt, kann nie vollkommen an Gott glauben, noch weniger Ihn über alles lieben und somit auch des Geistes Gottes nie völlig teilhaftig werden. Denn aus einer unrichtigen Erkenntnis Gottes entstehen mit der Zeit, vermöge des freien Willens der Menschen allerlei Irrtümer, die wie eine tausendköpfige Hydra fortwuchern, die Menschen zu Götzendienern machen und ihnen die Pforten zum wahren, ewigen Leben verrammeln. Dass sich Gott aber nicht so bald und so leicht finden läßt, wie es manche Menschen eben gerne hätten, das hat seinen höchst weisen Grund darin: Würden die Menschen mit leichter Mühe das finden, was sie suchen, so hätte das Gefundene bald keinen Wert für sie, und sie gäben sich wenig Mühe, noch weiter zu suchen und zu forschen; sie begäben sich in die Trägheit, und der von ihnen gar so leicht und bald gefundene geistige Schatz würde ihnen noch weniger nützen, als so sie ihn ängstlich gleichfort suchen müssen und in dieser Welt doch nur selten und schwer völlig finden. - Darum geschehen große Offenbarungen selten, damit die Menschen in ihrer Seelennacht geängstigt, selbst Hand ans Werk legen müssen und mit allem Eifer die ewige Wahrheit und so Mich suchen!'

Und um diese Gottsuche kommt kein Mensch herum!

In unserer Zeit sind die Menschen endlich fähig, sich Rechenschaft davon zu geben, warum sie auf dieser Welt sind - und warum Jesus auf diese Welt kam. Denn jetzt ist die Zeit da, in der ein jeder, der es will, unmittelbar von Gott belehrt und gezogen werden kann. Dass es einen Gott und Schöpfer aller Dinge geben muss, dürfte doch wohl ein jeder vernünftige Mensch einsehen und glauben.

Das größte Problem aber ist und bleibt - Jesus!

Selbst die Gelehrten streiten sich seit vielen Jahrhunderten herum, wer Er in Wahrheit war und ist. Es ist erstaunlich, wieviel verschiedene Ansichten, Vorstellungen und Schriften es über Ihn gibt. Jesus im Urteil der Jahrhunderte füllt ganze Bibliotheken. Er ist der Eckstein, um den sich alles dreht!

War Jesus Mensch oder Gott, oder Mensch und Gott zugleich?

Daran haben sich die Geister aller Zeiten bisher erhitzt. Jesus ist und bleibt so immer im Gespräch, ob in der leidenschaftlichen Auseinandersetzung oder in der kühlen wissenschaftlichen Beweisführung. Was hat man nicht schon alles aus Jesus gemacht?

Die einen wollen Ihn, Jesus, durchaus zu einem Schüler der Essäer machen, die anderen halten ihn für einen hohen Avater und im Islam gilt Er als ein anerkannter Prophet. Vom Revolutionär und Sozialreformer bis hin zum Feldherrn reichen die weiteren Spekulationen, vom Lügenpropheten Jesst Nassar bis zu dem Einen, der angeblichen drei Gottheiten spannt sich die Weite der menschlichen Hypothesen.

Die größte Verwirrung aber hat die heidnische Drei-Personenlehre bis zum heutigen Tage angerichtet. - Natürlich sind alle Dinge eine Dreiheit in sich, analog von Geist, Seele und Körper, denn alles ist nach der Zahl drei und sieben erschaffen worden, dem göttlichen Urbild entsprechend.

 Doch wo steht im Neuen Testament geschrieben, dass Gott drei Leiber hat? Wo wird Er ein dreipersönlicher Gott genannt? - Nirgends!

Aber einer heidnischen Priesterkaste, die an ihre Vielgötterei gewöhnt war, paßte die befehlsmäßig zu übernehmende christliche Einheitsgotteslehre nicht, und sie hat deshalb in die Neufassung der lateinischen Bibel, die vom hl. Hieronymus auf Anordnung des damaligen Papstes Damasus um 370 zusammengestellt wurde, einen Satz heimlich hineingeschmuggelt, der in keiner der alten Handschriften zu finden ist: 'Drei sind im Himmel, die da zeugen.' Dies geschah, weil in der ganzen Bibel sonst keine Grundlage für ein Mehrgöttertum vorhanden war.

Diese heidnische Drei-Personen-Einheit ist ein absolutes Unding, ist unchristlich und muss schnellstens ausgemerzt werden, denn diese falsche Lehre hat schon viel zu viel Unheil heraufbeschworen.

Auf diese Gefahr hat bereits der allwissende Jesus schon Seine Apostel auf dem Ölberg aufmerksam gemacht: 'Wenn die Menschen von euch wahr und richtig belehrt werden, können sie nicht leicht durch Nennung der drei göttlichen Eigenschaftnamen - Vate, Sohn und Heiliger Geist - in die falsche Vorstellung von drei persönlich wesenhaften Göttern verfallen. Aber Ich lege es euch teuerst ans Herz, dass ihr den Menschen ja allenthalben ein rechtes und wahrheitsvolles Licht über diese Sache gebet; denn wo es an dem gebrechen wird, da werden die Menschen leicht und bald verkümmern und in allerlei Irrlehren übergehen, und es wird dann schwerhalten, sie auf den Weg der vollen Wahrheit zurückzubringen!'

Wie wahr!

Es sind also Eigenschaften des einen Gottes!

So ist Vater ein geistiger Ausdruck, ein Entsprechungswort, welches die Liebe in Gott bedeutet, Sohn bedeutet in der geistigen Entsprechung, die Weisheit in Gott, und der heilige Geist ist die Willensbetätigung, was Liebe und Weisheit in Gott beschlossen, auszuführen.

Mit dem Bekenntnis: 'Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes' sollen wir uns spontan unter die Segnungen der Neuschöpfung Gottes stellen! Es ist das Signum (Zeichen) des Neuen Bundes!

Das ist neu - das gab es vorher nicht!

Es ist aber auch die Distanzierung vom Alten Bund, den Jesusworten entsprechend 'Eure Väter haben Manna aus den Himmeln gegessen und sind gestorben. Ich aber bin das Brot des Lebens, das vom Himmel kommt, wer davon isset, wird nimmermehr sterben und ewig leben!'"

Selbstredend meinte Jesus mit dem Brot des Lebens seine Lehre und nicht eine konsekrierte Oblate!!!

"Ebenfalls mißverstanden wird auch das Wort des Paulus: 'Sitzend zur Rechten Gottes!' das leider den Weg über eine Taufformel in das christliche Glaubensbekenntnis gefunden hat."

Nachdem Bertha Dudde bereits diesen Satz in der Apostelgeschichte durch ihr Inneres Wort als Fälschung aufklärte, dürfte auch bei Paulus dieser Satz gefälscht sein.

"Wie kann man denn diese Aussage vereinbaren mit dem strikten Gotteswort:

'Du sollst keine Götter   n e b e n    Mir haben!'

Die mosaische Priesterschaft hatte diese Zweiheit damals sogleich erkannt: 'Wenn Jesus sagt, dass er ein Gottessohn sei, so wiederspricht er offenbar unserer mosaischen Einheitsgotteslehre; denn in unserem Gesetz heißt es: 'Du sollst nur an den allein wahren Gott glauben und neben Mir keine fremden Götter haben!'

So er aber ein Gottessohn ist, da haben wir offenbar zwei Götter. Was sollen wir dann mit einer solchen Lehre machen, die unserer alten mosaischen Lehre widerspricht?'

Unserer 'christlichen' Priesterschaft scheint diese heidnische Tatsache bis heute noch nicht aufgefallen zu sein!

So können wir überall nur Halbwahrheiten konstatieren:

Die jüdische Kirche erkennt den Messias aus diesem Grunde nicht an - die christliche erkennt Ihn an, merkt aber gar nicht, dass sie einer heidnischen Zweigottheit huldigt.

Hier erst beginnt das eigentliche Jesusproblem in voller Breite.

Um der Zweigottheit auszuweichen, bleibt nämlich nichts anderes übrig, als Jesus zu einem gewöhnlichen Menschen herabzusetzen. Aber darauf hat Satan ja gerade gewartet. Jetzt findet er die beste Gelegenheit, seine Niederlage nachträglich wieder rückgängig zu machen. Er erklärt dann scheinheilig: Gott ja! - aber der Mensch Jesus muss verschwinden! Damit würde Satan die Erlösung durch Jesus Christus, als das Wichtigste, unwirksam machen."

Anmerkung: Durch die so schwer verständliche Kreuzigung, die Jesus freiwillig auf sich nahm, wurde Satan besiegt. Somit sind höllische Mächte daran interessiert, dass Jesus die Gottheit abgesprochen und die Erlösung, die Brücke in der Rückführung unserer Seele, zerstört wird.

"Die Christenheit aber merkt das nicht und träumt gedankenlos vor sich hin und wird sich gar nicht klar darüber, welch ein Verhängnis damit auf sie zukommt. Man ist halt immer noch dem Buchstabenglauben verfallen.

So ist nun der Kampf um Jesus Christus in ein entscheidendes Stadium eingetreten, denn in dieser, unserer Endzeitphase, hängt von der richtigen Erkenntnis und Entschedung Sein oder Nichtsein ab.

Es ist doch tragisch, dass das, was seit Jahrtausenden i Neuen Testament zu finden ist, erst unter furchtbaren Geburtswehen erzwungen werden muss:

"Ich und der Vater sind eins!

Wer Mich sieht, sieht den Vater, denn Ich bin im Vater und der Vater ist in Mir!'

Das Schisma, die Trennung der byzanthinischen Ostkirche von der römischen Westkirche wäre 1054 auch nie geschehen, wenn man die Einheit von Vater und Sohn schon damals richtig erkannt hätte. Man konnte sich nicht einigen, von wem der heilige Geist ausgeht, vom Vater oder vom Sohn, denn beide Möglichkeiten sind selbstverständlich mit der Schrift zu belegen. So entstand eine der größten theologischen Tragigkomödien der Welt. Daraus sollte man aber lernen, welche Folgen eine falsche Gotteserkenntnis haben kann. Doch fast 1000 Jahre danach haben es die Kirchen immer noch nicht begriffen.

Schon im Alten Testament ließ sich Jesus von Seinem Propheten Jesaja (9,5) als Messias wie folgt ankündigen: 'Wunder-voller, Rat, Gottes Kraft, Gottes Held, Vater der Ewigkeit, Friedefürst.' So heißt es auch im Kolosserbrief: 'In Jesus wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig!'

'Alles was der Vater hat, das ist mein!'   (Matthäus 28,18)

'Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden!'"

Nach dem letzten Zitat, wäre doch Gottvater ein völlig armer, besitz- und machtloser Mann, wenn Jesus alle Gewalt im Himmel und auf Erden hat..........

"Ist denn den Theologen dieser Tatbestand noch nicht aufgefallen?

Wenn man bedenkt, dass Jesus schon zu Tode verurteilt wurde, nur weil Er sich ein Sohn Gottes nannte, dann liegt es doch offen auf der Hand, dass Er öffentlich nicht sagen konnte: 'Ich bin Gott im Fleische!' Wir kennen es in der Kurzfassung: 'Das Wort nahm Fleisch an'. Es hat es aber Selbst gesagt, konnte es jedoch nur im engsten Kreise Seiner auserwählten Jünger und Apostel verkünden:

'Ich bin nun als Mensch vor euch der Sohn, und bin niemals von einem anderen als nur von Mir Selbst in dieses Fleisch gezeugt worden und bin denn also Mein höchsteigener Vater von Ewigkeit! Wo anders könnte da der Vater sein als nur im Sohne und wo anders der Sohn als nur im Vater? So ist also immer und ewig nur ein Gott in einer Person! Und Ich, Jesus, bin somit durchaus Gott!'

Öffentlich musste Jesus verhüllt sprechen um seine Mission erfüllen zu können. Außerdem konnten dieses Mysterium nur reifere Seelen verstehen - wie es heute noch ist. Jesus wäre sofort gesteinigt worden bzw. hätte seine Zuhörer verloren, wenn er sich 'geoutet' hätte. Man muss sich auch die Mühe machen die Lorber-Werke zu lesen um zu verstehen, dass die direkte Vereinigung der zeitlichen Person mit dem ewigen Vatergeist auch erst mit Seinem Tode stattfand, nachdem das 'Fleisch' die Mission erfüllt hatte, die ihm aufgetragen war. Darum auch Seine letzten Worte: 'Es ist vollbracht!'

Der Kulminationspunkt des ganzen Neuen Testamentes lautet gemäß Matth. 5,48

'Ihr sollt vollkommen sein, gleich wie euer Vater im Himmel vollkommen ist!'

Um dies zu erreichen, muss man Jesus besser kennen und ihn als einzigen Gott erkennen, denn Jesus ist die Personifizierung des unsichtbaren Gottes.

"Diese Erkenntnis muss sich in immer größerem Maße durchsetzen, wenn nicht das ätzende Gift der Gottlosigkeit das Mark der menschlichen Zukunft zerfressen soll. ..... Über den Propheten Jakob Lorber ist im vorigen Jahrhundert in 11 Bänden die ganze Geschichte Jesu und Seine Lehrtätigkeit Wort für Wort über die innere Herzensstimme nun rein und unverfälscht in deutscher Sprache zu uns gekommen. Hier findet alles seine Aufklärung, was mit oder ohne Absicht von Dunkelmännern in den vergangenen Zeiten ins Neue Testament hineingemogelt, verändert oder unterschlagen worden ist. Hier haben wir den echten Jesus vor uns!

Jetzt wissen wir erst, wer und was Er war und warunm Er zu uns gekommen ist. Jetzt erfahren wir von allen Seinen Wundertaten. Schon als Baby hat Jesus große Wunder getan, später die unglaublichsten Dinge geschaffen, wie ganze Wüsten in fruchtbare Gegenden verwandelt, Burgruinen im Augenblick wieder wie ursprünglich hergestellt, Felsen verschwinden lassen, eine künstliche Sonne am Himmel erzeugt, Häfen mit Schiffen, Häuser und Zelte erschaffen, und das alles in Sekundenschnelle. Jesus war nicht nur allwissend, sondern auch ein Herr über alle Elemente. Den Erzengel Raphael hatte Er als Seinen Gehilfen bei Sich, Engelscharen standen ihm zur Verfügung, Er konnte Sich unsichtbar machen und mit Seinen Jüngern weite einsame Strecen wie im Fluge zurücklegen, denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. Das ist nur eine kleine Auswahl Seiner Wundertaten und Fähigkeiten. Dass Er alle Vorratskammern füllen konnte, sei nur so nebenbei erwähnt. Wenn Gott etwas will, dann ist es augenblicklich auch da! Und all diese aufgezeigten Taten sind doch wirklich nur sehr winzig, wenn man das ganze Universum zum Vergleich dazu heranzieht.

So muss gesagt werden: Wer das Große Evangelium Johannes nicht ausgiebigt gelesen und studiert hat, der dürfte es nicht wagen, sich irgend ein Urteil über Jesus Christus anzumaßen, denn er würde immer fehl gehen. ...

Die Religionsgeschichte bezeugt, dass noch nie ein Prophet Gottes von der herrschenden Priesterschaft anerkannt worden ist. Von den 16 alttestamentlichen Propheten konnte nur ein einziger eines natürlichen Todes sterben. Weil heute aber keine Steinigungen, Kreuzigungen und Scheiterhaufen mehr möglich sind, auch der Index nicht mnehr wirkt, so hat man das Totschweigen, das Lächerlichmachen und Bagatellisieren als Wafe zur Hand genommen. Doch das verfängt heute auch nicht mehr.

 Immer mehr Priester und Theologen der beiden christlichen Konfessionen lesen und studieren die gewaltige und einmalige Hinterlassenschaft des Propheten Jakob Lorber. Einige von ihnen bekennen sich bereits offen zum göttlichen Neuoffenbarungswerk, in der unabweisbaren Erkenntnis, dass sich die Kirchen von Innen her erneuern müssen - oder aufhören werden zu existieren.

Hier muss aber auch noch einer in esoterischen Kreisen kursierenden Meinung ganz energisch entgegengetreten werden, die da besagt, dass Jesus nicht am Kreuz gestorben wäre, dass Er aus dem Grabe befrfeit, gesundgepflegt und nach Indien geflohen ist. - Dieser Glaube ist eine höllische Falschmeldung aus der Hexenküche Satans!  Danach wäre ja das ganze Christentum nur eine Sache des Betrugs, der Täuschung und der Lüge! Dann wäre das Evangelium wirklich reif, um in den Papierkorb zu wandern. Dann gibt es keine Erlösung, keine Besiegung des Todes und damit des Satans, keine Himmelfahrt, keine Ausgießung des Heiligen Geistes, keine Erhöhung des Menschensohnes, keine Gegenwart Christi usw. Alle Reden Jesu wären dann unwahr und alle Propheten im Unrecht. Wer diese Ansicht verbreitet, macht sich bewußt oder unbewußt zum Steigbügelhalter Satans. Eine solch absurde Lehre sollte doch gerade in geistigen Kreisen sogleich als Teufelswerk erkannt werden.

So marschieren die Antichristen auf den verschiedensten Wegen und schießen aus allen Rohren, doch die christlichen Kirchen stehen geruhsam Gewehr bei Fuß. Das muss ein böses Erwachen geben und ein schreckliches Ende nehmen!

Gottvater Jesus sagt dazu: 'Es wird kein großer geistiger Aufstieg mehr zu erwarten sein auf dieser Erde, es werden nur wenige noch den rechten Weg finden und gehen, der zu Mir führt, zurück ins Vaterhaus. Immer wieder sage Ich euch, dass darum ein neuer Erlösungsabschnitt beginnt.'"

Es lohnt sich also den rechten Weg in Bälde zu finden. Ihre und der Theologen Aufgabe wäre es, den Menschen den einen Gott in Jesus zu vermitteln und diverse andere Fehler zuzugeben. Da kommen Sie nicht drum herum, denn wenn Sie nicht Gott und der Wahrheit dienen, dann haben Sie Ihren Beruf verfehlt.

Mit besten Wünschen und Grüssen

Ihre Traudy Rinderer

Anno domini 2009 am 10. März